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Kripo warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter

19.06.2017 - 16:13:14

Polizeipräsidium Trier / Kripo warnt vor Anrufen falscher ...

Idar-Oberstein / Region - Falsche Polizeibeamte wieder auf Suche nach der schnellen Beute.

Am Montag, dem 19. Juni 2017, häuften sich im Stadtgebiet Idar-Oberstein erneut die Anrufe falscher Polizeibeamter, die überwiegend ältere Bürger telefonisch nach deren privaten Bargeld- und Schmuckbeständen befragten.

Angeblich seien zwei Einbrecher festgenommen worden, geben die "falschen Polizeibeamten" als Grund des Anrufes an. Bei den Festgenommenen hätte die Polizei eine Liste gefunden, unter anderem auch mit dem Namen der Angerufenen.

Die Anrufe sollen Ängste und Unsicherheit schüren, um die Angerufenen gegebenenfalls zur Übergabe von Bargeld und Schmuck an die falschen Polizeibeamten zu bewegen.

Wurden bislang von den Angerufenen Auskünfte über die Vermögensverhältnisse gemacht, so erfolgten in den nächsten Tagen weitere Anrufe der Täter, um die potenziellen Opfer weiter zu verunsichern und gefügig für eine Aushändigung von Bargeld oder Wertgegenständen zu machen.

Die Polizei rät diesen Anrufen keine Beachtung zu schenken, keine Angaben zu möglichen Bargeld- und Schmuckbeständen zu machen. Leisten Sie keine Zahlungen. Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Bargeldbeträge an die angeblichen Polizisten.

Bislang haben sich die Angerufenen besonnen verhalten und wachsam reagiert, so dass noch kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Kriminalpolizei Idar-Oberstein mahnt deswegen zur Vorsicht:

Seien Sie misstrauisch bei derartigen Anrufen. Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben. Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein. Im Telefondisplay angezeigte Nummern können technisch manipuliert werden und sind kein Beleg für den tatsächlichen Anruf eines Polizeibeamten. Lassen Sie sich gegebenenfalls eine Rückrufnummer geben, die Sie über ihre zuständige Polizeidienststelle überprüfen lassen können. Rufen Sie im Zweifelsfall Ihre zuständige Polizeidienststelle an.

In Notfällen wählen Sie die 110.

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