Polizei, Kriminalität

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss / Alkohol und Drogen - ...

16.02.2017 - 16:01:39

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss / Alkohol und Drogen - .... Alkohol und Drogen - Polizei kontrolliert an den "tollen Tagen" verstärkt

Rhein-Kreis Neuss - Wer an Karneval "anstößt", lässt das Auto besser stehen - die Polizei führt von Altweiber bis Aschermittwoch verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen im Kreisgebiet durch.

Zu Beginn der heißen Phase des Karnevals appelliert die Polizei, an alle Jecken, die auf das Autofahren nicht verzichten möchten oder können, weder sich noch andere durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit zu gefährden.

Die "ernüchternde" Bilanz aus dem vergangenen Jahr: Während der "tollen Tage" 2016 kontrollierte die Polizei im Rhein-Kreis Neuss mehr als 640 Fahrzeugführer. In 253 Fällen wurden Atemalkoholtests durchgeführt. Dabei stellten die Beamten sieben Autofahrer fest, die über dem erlaubten Promillewert lagen. Weitere drei Fahrzeugführer standen unter Drogeneinfluss. Es ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle bei denen Alkohol im Spiel war.

Anstatt nach einer Trunkenheitsfahrt monatelang auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein, weil man seinen Führerschein abgeben musste, sollte man zur Karnevalsfeier vorausschauend ein wenig mehr Geld für Bus, Bahn oder Taxi mitnehmen.

Auch nicht zu unterschätzen ist der "Restalkohol", der nach einer langen, feuchtfröhlichen Nacht vom Körper nicht vollständig abgebaut wurde. Schon bei 0,3 Promille erwarten einen Autofahrer eine Strafanzeige und der Entzug der Fahrerlaubnis, wenn Anzeichen von Fahruntüchtigkeit vorliegen, man zum Beispiel einen Verkehrsunfall verursacht. Der Konsum von Drogen, und die daraus resultierende Beeinträchtigung bei der Teilnahme am Straßenverkehr, kann noch lange nach dem Konsum im Blut nachgewiesen werden. Auch hier ist der Führerschein in Gefahr, es drohen hohe Bußgelder und eine Strafanzeige.

Ein Verwarnungsgeld können auch Kostüme nach sich ziehen, die den Fahrzeugführer in seiner Sicht oder seiner Hör- oder Bewegungsfähigkeit einschränken. Wer sich hinters Steuer setzt, muss gefährliche Situationen unmittelbar erkennen und in der Folge schnell reagieren können. Masken, bunte Kontaktlinsen oder ausladende Kopfbedeckungen können hier ein gefährliches Hindernis sein.

Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss wünscht allen Närrinnen und Narren fröhliche und vor allem sichere Karnevalstage.

OTS: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/65851 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_65851.rss2

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Kreispolizeibehörde -Pressestelle- Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131/300-14000          02131/300-14011          02131/300-14013          02131/300-14014 Telefax: 02131/300-14009 Mail:    pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: www.polizei.nrw.de/rhein-kreis-neuss

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Laut Maaßen islamistisch-terroristische Szene gewachsen. Man zähle inzwischen 1600 Personen dazu, sagte Behördenpräsident Hans-Georg Maaßen auf dem Europäischen Polizeikongress in Berlin. Zum Ende des Jahres 2016 lag die Zahl noch bei rund 1200 Personen. Als islamistische «Gefährder» - also Menschen, denen ein Terroranschlag zugetraut wird - hatte das Bundeskriminalamt zuletzt rund 570 Menschen geführt. Berlin - Der Verfassungsschutz hat einen Zuwachs der islamistisch-terroristischen Szene in Deutschland verzeichnet. (Politik, 22.02.2017 - 10:54) weiterlesen...

De Maizière dringt auf rasches Ein- und Ausreiseregister. Der CDU-Politiker mahnte stattdessen eine rasche Umsetzung bereits verabredeter Maßnahmen an. Beim Europäischen Polizeikongress nannte er einen wirksamen Schutz der Außengrenzen durch die EU-Agentur Frontex oder eine engere Verknüpfung der Datenbanken der europäischen Staaten. Der Minister drang zugleich auf das schnelle Zustandekommen des geplanten Ein- und Ausreiseregisters. Berlin - Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat vor einer Strategiedebatte in der europäischen Sicherheits- und Flüchtlingspolitik gewarnt. (Politik, 21.02.2017 - 11:04) weiterlesen...

Experten loten auf Polizeikongress engere Kooperation aus. Bemängelt wurden etwa Probleme und Hürden beim Austausch von Daten. Auf dem Europäischen Polizeikongress in Berlin wollen Experten nun ab heute nach Wegen für eine intensivere grenzüberschreitende Zusammenarbeit suchen. Zum Auftakt des zweitägigen Treffens werden Bundesinnenminister Thomas de Maizière und EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos sprechen. Berlin - Nach dem Anschlag von Anis Amri auf einen Berliner Weihnachtsmarkt ist erneut Kritik an der internationalen Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus laut geworden. (Politik, 21.02.2017 - 02:44) weiterlesen...

Herten bei Recklinghausen - Messerangriff: Polizist erschießt mutmaßlichen Einbrecher. Herbeigeeilte Polizisten treffen auf einen mutmaßlichen Einbrecher mit Messer. Es fällt mindestens ein Schuss. Der Mann stirbt. Eine Rentnerin hört Einbruchgeräusche und flüchtet aus ihrer Wohnung. (Politik, 20.02.2017 - 18:33) weiterlesen...

Polizist erschießt mutmaßlichen Einbrecher nach Messerattacke. Der 30 Jahre alte Mann soll mit einem Messer auf Einsatzkräfte losgegangen sein, als sie gestern Abend die Erdgeschosswohnung betraten. Daraufhin habe ein Beamter seine Waffe gezogen und geschossen, wie die Polizei mitteilte. Der mutmaßliche Einbrecher starb noch am Tatort. Die Beamten blieben unverletzt. Der erschossene 30-Jährige sei vor der Tat zwangsweise in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht gewesen, teilte die Polizei weiter mit. Von dort sei er geflüchtet. Herten - Ein Polizist hat einen mutmaßlichen Wohnungseinbrecher in Herten erschossen. (Politik, 20.02.2017 - 18:14) weiterlesen...

Polizist erschießt mutmaßlichen Einbrecher in Herten. Der Mann soll die Beamten am Abend mit einem Messer angegriffen haben, als sie die Erdgeschosswohnung kontrollierten. Daraufhin habe ein Polizist seine Waffe gezogen und mindestens einen Schuss abgeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Der mutmaßliche Einbrecher starb noch vor Ort. Die Beamten hatten Rettungskräfte gerufen. Die 72-jährige Bewohnerin der Erdgeschosswohnung hatte die Polizei alarmiert. Herten - Ein Polizist hat einen mutmaßlichen Einbrecher in einer Wohnung in Herten nahe Recklinghausen erschossen. (Politik, 20.02.2017 - 09:28) weiterlesen...