Polizei, Kriminalität

Kreis Warendorf.

01.01.2017 - 16:30:17

Polizei Warendorf / Kreis Warendorf. Zahlreiche Einsätze für ...

Warendorf - In der Silvesternacht wurde die Polizei zu rund fünfzig Einsätzen gerufen, bei denen es von Ruhestörungen bis zu einem Tötungsdelikt ging. Kurz nach Mitternacht meldete sich am Neujahrstag (1.1.2017, 0:55 Uhr) ein 52 jähriger Ahlener bei der Polizei in Warendorf und teilte mit, dass seine Ehefrau tot in der Wohnung liege. "Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der 51 jährigen Frau feststellen", sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute (1.1.) in Münster. "Nach ersten vorläufigen Ermittlungen steht der Mann im Verdacht, seine seit einem halben Jahr getrennt von ihm lebende Ehefrau erwürgt zu haben."

Zur genauen Klärung der Tatumstände und der Tatbeteiligung hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux die Ermittlungen übernommen. Der tatverdächtige Ehemann wurde heute vorläufig festgenommen, er wird nach der ersten Vernehmung einem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der Todesursache beim Amtsgericht die Obduktion der getöteten Frau im Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster beantragt.

Für Medienanfragen zu dem Tötungsdelikt steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt, Staatsanwaltschaft Münster, Telefon 0172 2913810, zur Verfügung.

Bei den anderen Einsätzen war die Polizei vielfach bei Streitigkeiten von oftmals alkoholisierten Personen, dem nicht ordnungsgemäßen Abbrennen von Feuerwerkskörpern sowie Ruhestörungen gefordert. Die Einsatzkräfte erteilten zehn Platzverweise gegen Uneinsichtige, nahmen zwei Personen in Gewahrsam und fertigten Anzeigen wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Des Weiteren gab es kreisweit mehrere Brände geringen Ausmaßes, die von den örtlichen Feuerwehren gelöscht wurden.

In Warendorf auf der Dreibrückenstraße fiel ein 24-jähriger Warendorfer gegen 00.04 Uhr einer Zivilstreife auf, als er mit einer Schreckschusspistole Leuchtmunition quer über die Straße abschoss. Als die Einsatzkräfte die Personengruppe erreichte, hatte der junge Mann erneut seine Waffe in Anschlag gebracht. Die Polizei verhinderte eine weitere Schussabgabe, stellte die Waffe sicher und leitete ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den leicht alkoholisierten Warendorfer ein.

In Sassenberg kam es zu einem Streit in einer Familie, bei dem der 57-jährige Vater seinem 19-jährigen Sohn ein Aschenbecher gegen den Kopf schlug. Dabei verletzte der Sassenberger seinen Sohn. Rettungskräfte brachten den jungen Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus und die Polizei nahm den Tatverdächtigen in Gewahrsam. Darüber hinaus ließen sie dem stark alkoholisierten Beschuldigten eine Blutprobe entnehmen und verwiesen ihn für zehn Tage seiner Wohnung.

In Ahlen kam es in den frühen Morgenstunden zu einer Körperverletzung auf der Südstraße. Die Polizei sah, wie sich zwei Personen über eine Frau beugten und forderten sie auf, zurückzutreten. Während der Mann dies tat, griff die 24-jährige Ahlenerin die Polizeibeamten an und beleidigte diese. Die Einsatzkräfte nahmen die Frau in Gewahrsam und stellten fest, dass gegen sie ein Haftbefehl besteht.

Bereits am frühen Abend erhielt die Polizei den Hinweis auf böllernde Personen an der Mammutschule an der Straße Am Röteringshof in Ahlen. Sie traf dort fünf Jugendliche an, von denen einer zahlreiche Feuerwerkskörper hatte. Die Beamten stellten die Feuerwerkskörper des 19-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten sicher. Der junge Mann steht im Verdacht durch das Werfen mit Böllern mehrere Scheiben beschädigt zu haben. Darüber hinaus erhielten alles Personen einen Platzverweis für den Bereich der Schule.

Trotz vorheriger Ankündigungen zu Alkoholkontrollen gab es Unbelehrbare, die alkoholisiert ein Fahrzeug führten.

Um 2.10 Uhr kontrollierte die Polizei einen 50-jährigen Münsteraner auf der Münsterstraße in Diestedde, weil er auffällig langsam fuhr. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Autofahrer mit 1,78 Promille unterwegs war. Der Polizei ließ dem Mann daraufhin eine Blutprobe entnehmen.

Gegen 1.45 Uhr fiel ein 16-Jähriger in Milte auf. Er war mit seinem Fahrrad unterwegs, stürzte und verletzte sich. Der Jugendliche führte einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von 1,52 Promille ergab. Somit war für ihn eine Blutprobe fällig.

Um 3.40 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Westkirchener Straße in Ennigerloh. Ein 31-jähriger Autofahrer befuhr die B 475 in Richtung Westkirchen und kam mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte der Ostbeveraner ein Verkehrszeichen und blieb mit dem Auto vor einem Baum stehen. Der Mann führte einen Atemalkoholtest mit einem Wert von 1,66 Promille durch. Auch diesem Fahrzeugführer ließen die Beamten eine Blutprobe entnehmen und stellten seinen Führerschein sicher.

Die nächste Blutprobe und Sicherstellung des Führerscheins erfolgte am frühen Morgen für einen 26-jährigen Sassenberger. Der junge Mann steht im dringenden Verdacht gegen 6.15 Uhr eine Verkehrsunfallflucht auf der Straße Lappenbrink in Sassenberg begangenen zu haben. Er kam mit seinem Auto aus Warendorf und fuhr gegen mehrere Sperrpfosten. Die Polizei traf den Mann bei den weiteren Ermittlungen Zuhause an und stellte fest, dass er stark alkoholisiert war. Die Beamten kamen dem Autofahrer auf die Spur, weil er am Unfallort seine "Visitenkarte" in Form des vorderen Kennzeichens hinterließ.

OTS: Polizei Warendorf newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/52656 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_52656.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizei Warendorf Pressestelle Telefon: 02581/600-130 Fax: 02581/600-129 E-Mail: pressestelle.warendorf@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/warendorf

Außerhalb der Bürozeiten:

Polizei Warendorf Leitstelle Tel.: 02581/600-244 Fax: 02581/600-249 Email: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/warendorf

@ presseportal.de