Polizei, Kriminalität

Jahreswechsel 2016 / 2017 - Bilanz der Bonner Polizei

01.01.2017 - 13:40:40

Polizei Bonn / Jahreswechsel 2016/2017 - Bilanz der Bonner Polizei

Bonn - Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bonn verliefen die Feierlichkeiten in der vergangenen Nacht friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Am Silvestertag nahmen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zwischen 18:00 Uhr (31.12.2016) und 06:00 (01.01.2017) rund 420 Notrufe und Meldungen entgegen (Vorjahr 380), was weitestgehend dem Niveau der Vorjahre entspricht. Im gleichen Zeitraum verzeichnete die Bonner Polizei insgesamt 15 Körperverletzungsdelikte (Vorjahr 18), 16 Sachbeschädigungen (Vorjahr 9) und 15 Ruhestörungen (Vorjahr 17). Insgesamt 32 Personen erhielten einen Platzverweis zur Verhinderung von Straftaten, sieben Personen mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen zu einem möglichen versuchten Sexualdelikt auf dem Donnerbachweg in Bornheim aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen stieß ein bislang Unbekannter zwischen 00:00 und 01:00 Uhr eine 48-Jährige zu Boden und soll sich auf sie gelegt haben. Die Frau wehrte sich und konnte sich befreien. Sie blieb nach ersten Ermittlungen unverletzt. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Ca 25-30 Jahre alt, dunkelblonde bis hellbraune Haare an den Seiten kurz, Deckhaar länger; kleiner Bart im Mund- und Kinnbereich, zum Tatzeitpunkt bekleidet mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Daunenweste. Wer Hinweise auf die Tat geben kann wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 zu melden.

Einen 23- und einen 20-Jährigen nahm die Bonner Polizei vorläufig fest. Sie sollen gegen 03:30 Uhr drei junge Frauen (17, 18 und 20 Jahre alt) auf dem Heinrich-Böll-Ring zunächst angesprochen und auch angegangen haben. Die 18-Jährige wurde hierbei leicht verletzt. Gegenstand der andauernden Ermittlungen sind auch Anhaltspunkte auf eine mögliche sexuellen Belästigung.

Die Bonner Polizei führte zum Jahreswechsel verstärkte Alkoholkontrollen durch und überprüften insgesamt 30 Fahrzeugführer; bei den Überprüften ergaben sich keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum.

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