Polizei, Landespolizeiamt Schleswig-Holstein

Geschwindigkeits- u.

12.04.2017 - 18:11:43

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein / Geschwindigkeits- u. ...

Kiel - Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt in der kommenden Woche (17. bis 23. April) einen besonderen Schwerpunkt bei der Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und sogenannter Aggressionsdelikte, zum Beispiel Drängeln im Straßenverkehr. Anders als in den vergangenen Jahren werden sich die landesweiten Kontrollen nicht verbindlich auf einen Tag konzentrieren ("Blitzmarathon"), sondern werden in einer europaweit abgestimmten Aktion ("TISPOL") auf die Woche verteilt.

"Es ist in diesem Jahr zwar eine andere Form der Durchführung, aber das Ziel bleibt dasselbe: Bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang ist nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache und wir wollen sensibilisieren und mit solchen Aktionen das Geschwindigkeitsniveau dauerhaft senken", erklärte Axel Behrends, im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein zuständig für die Verkehrssicherheitsarbeit.

Die konzertierte Aktion eines Marathons hat in der Vergangenheit für eine hohe Medienaufmerksamkeit gesorgt, brachte für die Polizei aber auch Herausforderungen mit sich: "Dass wir uns dieses Mal nicht mit anderen Bundesländern auf einen Tag festlegen, erhöht zum Beispiel die Flexibilität bei der Personalplanung. Statt eines Marathons machen wir eine Reihe unterschiedlich langer Dauerläufe", so Behrends. Außerdem werde natürlich auch außerhalb der angekündigten Termine regelmäßig kontrolliert.

Die Polizeidirektionen werden je nach Verfügbarkeit ihre Kontrolltätigkeiten mit stationären, teilstationären und mobilen Überwachungsanlagen selbstständig verstärken. Besonders geeignet sind z.B. besondere Einrichtungen (Krankenhäuser, Pflegeheime usw.), Unfallhäufungsstellen (dort, wo sich mehr als zwei Unfälle mit schwerem Personenschaden innerhalb eines Jahres ereignet haben), Deliktsbrennpunkte sowie an Streckenabschnitten, die aufgrund der örtlichen Verhältnisse besondere Gefahrenstellen sind.

Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins insgesamt 114 Menschen, über 16.000 sind verletzt worden. Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt daher zur Senkung der Unfallzahlen und Reduzierung der Unfallfolgen auf fortlaufende Überwachungs- und Aufklärungsarbeit, um Risiken und Folgen des Fehlverhaltens im Straßenverkehr deutlich zu machen und repressiv gegen Verstöße vorzugehen.

Voraussichtlich am 25.04.2016 wird die Landespolizei über die Ergebnisse dieser Schwerpunktwoche berichten.

Zum Hintergrund von TISPOL: TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind u.a. Geschwindigkeit, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und auch der gewerbliche Güter- / Personenverkehr.

Dennis Schneider

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