Polizei, Kriminalität

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer / Emden zur Pressekonferenz am 14.11.2016 im Fall der vermissten Frau Dr.

14.11.2016 - 17:20:49

Polizeiinspektion Leer/Emden / Gemeinsame Pressemeldung der .... Gerda Basse aus Leer.

PI Leer/Emden - Aurich/Leer - Wie bereits berichtet, wird seit dem Vormittag des 26.10.2016 die 66-jährige Frau Dr. Gerda Basse aus Leer vermisst. Am 01.11.2016 wurde aus dem persönlichen Umfeld von Frau Dr. Basse heraus eine entsprechende Vermisstenanzeige bei der Polizei erstattet. Umfangreiche Suchmaßnahmen nach der Vermissten wurden unmittelbar nach dem Bekanntwerden ihres Verschwindens durch die Polizeiinspektion Leer/Emden eingeleitet und unter Federführung der Staatsanwaltschaft Aurich fortgesetzt. Ebenfalls konnten mögliche Spuren in dem PKW der Vermissten und in diversen Objekten gesichert und ausgewertet werden.

Aufgrund der nun vorliegenden Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen ergibt sich ein Verdacht gegen einen 55-jährigen Mann aus dem Umfeld der Vermissten. Dieser ist nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dringend verdächtig, Frau Dr. Basse getötet zu haben. Danach soll er sie, um die vorausgegangene Tötung zu verdecken, an einem noch unbekannten Ort abgelegt haben.

Der Beschuldigte konnte am Freitag, 11.11.2016, gegen 19:15 Uhr durch Beamte der Polizeiinspektion Leer/Emden in Leer vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich erließ am späten Samstagnachmittag (12.11.2016) ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leer Haftbefehl gegen den Mann. Er wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Der Beschuldigte räumte in einer Vernehmung lediglich ein, den Leichnam von Frau Dr. Basse am 26.10.2016 auf der Fahrt von Leer nach Hamburg im Jaguar der Getöteten in der Nähe der A 31 zwischen Bremen und Hamburg an einem Waldrand versteckt unter Reisig abgelegt zu haben. Eine Tötungshandlung stritt er ab.

Trotz der zahlreich durchgeführten Suchmaßnahmen unter Beteiligung der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr konnte bislang keine der Maßnahmen zum Auffinden von Frau Dr. Basse führen.

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