Polizei, Kriminalität

"Falscher Polizist" geht der Polizei ins Netz

11.08.2017 - 14:31:40

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis / Falscher Polizist ...

Marsberg - Die Polizei in Marsberg konnte am Dienstagabend einen Mann festnehmen, der sich als "falscher Polizist" ausgab.

Um 20.00 Uhr klingelt das Telefon eines 67-jährigen Mannes aus Marsberg. Auf dem Display erscheint die 02992 - 110. Der Mann geht ans Telefon. Am Hörer meldet sich ein Mann. Er gibt sich als Polizist aus. Ein Einsatzkommando habe zwei Einbrecher gefangen. Ein weiterer sei auf der Flucht. Da man bei den anderen beiden Tätern seine Adresse gefunden habe, ginge man von einem bevorstehenden Einbruch bei dem Marsberger aus. Um den Mann zu schützen, wolle man seine Wertgegenstände und sein Bargeld abholen und sicher aufbewahren bis der dritte Einbrecher gefasst ist. Dem 67-Jährigen ist die Masche nicht unbekannt. Er wählt den Polizeinotruf 110 und schildert den Beamten der Leitstelle gegen 20.45 Uhr den Sachverhalt. Parallel dazu einigt sich der Mann mit dem "falschen Polizisten" auf die Abholung seiner Wertgegenstände. Der Marsberger soll die Wertsachen in einer Tasche vor dem Wohnhaus deponieren. Die Leitstelle der Polizei koordiniert nun die Kräfte. Beamte aus Brilon und Meschede werden nach Marsberg verlagert, um die Kollegen zu unterstützen. Um 22.48 Uhr fährt ein Mietwagen vor das Wohnhaus des Mannes. Ein dunkel gekleideter Mann steigt aus. Er geht zur Wohnungstür und greift zur Tasche. Dann erfolgt die Festnahme durch die Polizeibeamten. Die Beamten nehmen einen 26-jährigen Bosnier mit Wohnsitz in Gelsenkirchen fest. Er wird vorläufig festgenommen. Sofort wird die Kriminalpolizei hinzugezogen. Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde der Mann am Mittwochnachmittag entlassen. Die Staatsanwaltschaft hat keinen Haftbefehlsantrag gestellt, da kein Haftgrund begründet werden konnte. Insbesondere hat der Beschuldigte seit längerer Zeit einen Wohnsitz im Ruhrgebiet.

OTS: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/65847 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_65847.rss2

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Pressestelle Sebastian Held Telefon: 0291 / 90 20 - 10 12 E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

23 Wohnungen durchsucht - Großrazzia gegen G20-Gegner in acht Bundesländern. Dies wird auch bei einer länderübergreifenden Aktion gegen die linke Szene deutlich, als Beamte bundesweit Wohnungen durchsuchen - und fündig werden. Die Krawalle rund um den G20-Gipfel in Hamburg werden die Polizei noch weit bis ins kommende Jahr hinein beschäftigen. (Politik, 05.12.2017 - 15:30) weiterlesen...

Wohnungen von 22 Beschuldigten durchsucht - keine Festnahmen. Hamburg - Bei den bundesweiten Razzien gegen die linke Szene hat die Polizei Wohnungen von 22 Beschuldigten in acht Bundesländern durchsucht. Es bestehe der dringende Tatverdacht, dass sie Teil einer Gruppe von G20-Gegnern waren, die am 7. Juli im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld Steine und andere Gegenstände auf Bundespolizisten geworfen hatten, sagte Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Gegen sie werde wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Bei den Razzien seien elektronische Speichermedien sichergestellt worden, Festnahmen habe es nicht gegeben. Wohnungen von 22 Beschuldigten durchsucht - keine Festnahmen (Politik, 05.12.2017 - 14:08) weiterlesen...

23 Wohnungen durchsucht - Bundesweit Razzien in linker Szene wegen G20-Protesten Hamburg - Bei den bundesweiten Razzien gegen die linke Szene hat die Polizei am Dienstag Wohnungen von 22 Beschuldigten in acht Bundesländern durchsucht. (Politik, 05.12.2017 - 13:52) weiterlesen...

Bundesweit Razzien in linker Szene wegen G20-Protesten. Nach Informationen des NDR durchsuchte die Polizei 24 Objekte, darunter Privatwohnungen und linke Stadtteilzentren. Die Durchsuchungen standen Polizeiangaben zufolge im Zusammenhang mit Ausschreitungen während eines Polizei-Einsatzes in der Straße Rondenbarg im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld am Rande des G20-Gipfels. Hamburg - Fünf Monate nach den schweren Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg hat die Polizei bundesweit mehrere Objekte der linken Szene durchsucht. (Politik, 05.12.2017 - 12:46) weiterlesen...

Beiweise sichern - Bundesweit Razzien in linker Szene wegen G20-Protesten. Bundesweit durchsuchen Beamte Wohnungen. Nach den Krawallen während des G20-Gipfels in Hamburg krempelt die Soko «Schwarzer Block» die linke Szene um. (Politik, 05.12.2017 - 11:48) weiterlesen...

Fünf Monate nach G20-Gipfel Razzien in linker Szene. Die Razzien der Hamburger Sonderkommission «Schwarzer Block» begannen am frühen Morgen. Ziel war es, Beweise zu sichern. Nach Informationen des NDR durchsuchte die Polizei 24 Objekte, darunter Privatwohnungen und linke Stadtteilzentren, unter anderem in Göttingen und Stuttgart. Nicht betroffen war das bundesweit bekannte Kulturzentrum Rote Flora. Hamburg - Rund fünf Monate nach den schweren Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg hat die Polizei bundesweit mehrere Objekte der linken Szene durchsucht. (Politik, 05.12.2017 - 09:30) weiterlesen...