Prozesse, Kriminalität

Der wegen Betrugs verurteilte Kunstberater Helge Achenbach ist seit Monaten im offenen Vollzug und arbeitet als Flüchtlingshelfer.

20.06.2017 - 10:20:05

Urteil - Achenbach erneut zu Millionen-Schadenersatz verurteilt. Gläubiger und Kläger verlangen Millionen von ihm. Jetzt ist ein Urteil gefallen.

Düsseldorf - Der Kunstberater Helge Achenbach (65) ist auch in einem neu aufgerollten Zivilprozess zu Schadenersatz in zweistelliger Millionen-Höhe verurteilt worden.

Achenbach und zwei seiner inzwischen insolventen Firmen sollen der Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht 18,7 Millionen Euro zahlen, entschied das Landgericht Düsseldorf am Dienstag. Der Vorsitzende Richter korrigierte damit die Summe aus dem ersten Verfahren. Damals war Achenbach zur Zahlung von 19,4 Millionen Euro verurteilt worden.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte das erstinstanzliche Urteil wegen Formfehlern zurückverwiesen. Dieses korrigierte das Landgericht nun. Weiterhin sah es die Kammer aber als erwiesen an, dass Achenbach bei seinen Millionen-Verkäufen von Oldtimern und Kunst an Albrecht unberechtigte Preisaufschläge vorgenommen habe.

Achenbach war im März 2015 wegen Millionenbetrugs an seinem Duzfreund Albrecht zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Inzwischen ist der einstige Berater-Star im offenen Vollzug.

@ dpa.de

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