Polizei, Kriminalität

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOLD STA: Silvester 2016: ...

01.01.2017 - 19:25:43

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOLD STA: Silvester 2016: .... BPOLD STA: Silvester 2016: Bundespolizei verzeichnet überwiegend friedlichen Bahnreiseverkehr Sicherheitskonzepte haben sich bewährt

Sankt Augustin, Köln, NRW - "Wir haben mit unseren Fahndungs- und Schutzmaßnahmen im Wesentlichen zu entspannten und friedlichen Silvesterfeierlichkeiten beigetragen". So das erste und vorläufige Fazit von Wolfgang Wurm, Präsident der für Nordrhein-Westfalen zuständigen Bundespolizeibehörde mit Sitz in Sankt Augustin bei der heutigen (01.01.2017) Pressekonferenz im Kölner Rathaus.

Wurm: "Die eng abgestimmten Sicherheitskonzepte mit unseren Sicherheitspartnern haben dazu geführt, dass sich der Bahnreiseverkehr in NRW ebenso wie die Siuationen in den Bahnhöfen in der Silvesternacht als überwiegend friedlich und sicher darstellten."

Die Bundespolizei war mit einem angepassten Sicherheitskonzept und einem Großaufgebot von Einsatzkräften in den Bahnhöfen, Zügen, an den Flughäfen und an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden präsent. NRW-weit waren in der Spitze über 800 Bundespolizeibeamtinnen und Bundespolizeibeamte uniformiert und in zivil im Einsatz.

Die Bundespolizei registrierte NRW-weit in der Silvesternacht insgesamt rund 50 Strafanzeigen darunter vorwiegend Diebstahls- und Körperverletzungsdelikte aber auch Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz aufgrund der Nutzung so genannter "Polenböller". In diesem Zusammenhang wurde auch ein PVB der Bundespolizei leicht verletzt. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei wurden bis dato vier Strafanzeigen wegen der Belästigung / Bedrängung von einzelnen Frauen durch Einzelpersonen verzeichnet. Dabei konnte die Bundespolizei in drei der vier Fälle die Täter unmittelbar ermitteln bzw. vorläufig festnehmen. Die Bundespolizei hat bis dato keine Sachverhalte registriert, die auf die im letzten Jahr in Erscheinung getretene Begehungsweise "gemeinschaftliche Begehung von Diebstählen mit und ohne sexuellen Begleittaten" hindeuten.

Die Bundespolizei weist an dieser Stelle darauf hin, dass die vorgenannten Zahlen nur die bisher bei der Bundespolizei erstatteten Strafanzeigen abbilden. Die Zahlen könnten sich durch nachträgliche Anzeigenerstattungen ändern. Zudem gibt die Anzahl keine unmittelbare Auskunft über die etwaigen Tatorte, da die Bundespolizei, unabhängig vom Tatort, jede Strafanzeige aufnimmt.

Die Einsatzkräfte der Bundespolizei führten in der Nacht rund 1500 polizeirechtliche Maßnahmen wie Platzverweise, Personenkontrollen oder Gefährderansprachen durch.

Der Schwerpunkt des Einsatzaufkommens lag im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Köln. Dort haben die Einsatzkräfte in der Silvesternacht rund 1200 polizeirechtliche Maßnahmen ergriffen. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Platzverweise, Personenkontrollen oder Gefährderansprachen. Die Bundespolizei war in Köln mit über 300 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

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