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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: ...

29.08.2016 - 16:40:48

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: .... Bundespolizeidirektion München: Unfassbarer Leichtsinn und zahlreiche Gewaltdelikte am Wochenende

München - 24-Jähriger uriniert in S-Bahn - Angriff auf Sicherheitsdienst

Erding: Die Münchner Bundespolizei musste am Samstagmorgen (27. August) einen Mann festnehmen, der stark alkoholisiert in eine S-Bahn bieselte und anschließend den Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn angriff.

Gegen 03:20 Uhr soll der 24-jährige Iraker aus dem Landkreis Freising am Bahnhof Erding in eine S-Bahn uriniert haben. Ersten Ermittlungen nach sprach eine Streife der Deutsche Bahn-Sicherheit den jungen Mann auf sein Fehlverhalten an. Dieser reagierte aufbrausend aggressiv und schlug einen DB-Mitarbeiter mit der Faust gegen den Oberkörper. Daraufhin fesselten die Sicherheitskräfte den 24-Jährigen und verständigten die Bundespolizei.

Bundespolizisten nahmen den Iraker fest und brachten ihn zum Revier am Ostbahnhof. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und der starken Alkoholisierung von ca. 1,8 Promille konnte der 24-Jährige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen nicht entlassen werden. Nachdem sich der Beschuldigte in der Zelle selbst verletzte ordnete eine Ärztin die Beobachtung in einer Münchner Klinik an.

Gegen den Iraker wird jetzt wegen Körperverletzung ermittelt.

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LEBENSGEFÄHRLICHER Leichtsinn

23-Jähriger lässt sich bewusst von Regionalbahn überrollen und bleibt unverletzt

München/Dachau Ein Fall von unverständlichem Leichtsinn beschäftigt die Münchner Bundespolizei. Am Samstagnachmittag (27. August) sollen zwei junge Männer die Bahnstrecke zwischen Karlsfeld und München/Allach gequert haben. Als eine Regionalbahn anrollte, legte sich ein 23-Jähriger bewusst längs ins Gleis.

Ersten Ermittlungen nach erkannte der 54-jährige Lokführer einen im Gleis liegenden Mann und leitete gegen 17:30 Uhr eine Schnellbremsung ein. Dabei setzte er mehrere Warntöne ab. Der junge Mann aus München-Trudering blieb regungslos im Gleis liegen, als ihn die Regionalbahn überrollte.

Der Lokführer meldete den Vorfall umgehend an die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn. Diese verständigte die Bundespolizei. Als der 54-jährige Bahnmitarbeiter nach dem Überfahrenen sehen wollte, stand dieser unverletzt mit einem Bekannten am Rand der Gleise.

Offenbar hatte sich der 23-jährige Türke so längs positioniert, dass er von der Regionalbahn nicht erfasst wurde.

Pures Glück

Diese "Mutprobe" ist lebensgefährlicher Irrsinn und funktioniert nur in Wild-Westfilmen. Je nach Geschwindigkeit und Stärke des Sogs, nach Bauart der Züge oder einfach nach der Statur der Person enden solche "Experimente" mit lebensgefährlichen Verletzungen!

Der Triebfahrzeugführer nahm beide alkoholisierte Männer auf und brachte sie zum Hauptbahnhof München. Dort wartete bereits eine Streife der Bundespolizei. Bei dem 23-Jährigen stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von ca. 1,8 Promille fest. Sein 25-jähriger Begleiter aus dem Landkreis Ebersberg pustete 1,4 Promille.

Gegen den Beschuldigten wird jetzt wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn aufgrund der Verspätungen und Zugausfälle sind hier noch nicht inbegriffen.

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Widerstand gegen Bundespolizeistreife

22-Jähriger ohne Ticket im Zug

München: Die Münchner Bundespolizei nahm am Samstagmittag einen jungen Mann fest, der ohne Zugticket Richtung Innsbruck fahren wollte. Dann weigerte sich der Mann aus dem Senegal seine Identität preiszugeben.

Gegen 11:50 Uhr kontrollierte der 55-jährige Zugbegleiter einen 22-Jährigen aus dem Unterallgäu im abfahrbereiten Regionalzug nach Innsbruck.

Der Mann aus dem Senegal konnte keine Ticket vorweisen. Beim Erstellen der Fahrpreisnacherhebung wollte er seine Identität nicht preisgeben. Daraufhin verständigte der DB-Mitarbeiter die Bundespolizei.

Auch gegenüber der herbeigerufenen Streife sagte er nichts zu seiner Person und konnte sich auch nicht ausweisen. Daraufhin mussten die Beamten ihn zur Dienststelle mitnehmen. Zunächst folgte der junge Mann den Bundespolizisten, dann blieb er jedoch unvermittelt stehen. Als ihn die Beamten zum Weitergehen animierten, riss er sich los und stemmte sich mit Händen und Füßen gegen die Laufrichtung.

Daraufhin fesselten ihn die Beamten. Auch auf der Dienststelle verhielt sich der 22-Jährige zusehends aggressiv.

Nachdem die Beamten die Identität des Mannes festgestellt und alle polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen hatten, konnte er die Dienststelle gegen 13:15 Uhr verlassen.

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8-jähriger Enkel löst Streit zwischen Groß-vater und Fahrgast aus

Ermittlungen wegen Körperverletzung

München/ Oberschleißheim: Die Münchner Bundespolizei musste am Sonntagmorgen (28. August) einschreiten, als der Streit um das Benehmen eines 8-Jährigen zwischen den Fahrgästen in einer S-Bahn eskalierte.

Ersten Ermittlungen nach beschwerte sich ein 44-jähriger Fahrgast aus Unterschleißheim über das ungebührliche Verhalten des 8-jährigen Enkels beim 46-jährigen Großvater.

Bei der Zeugenbefragung beschuldigte der Großvater den 44-jährigen Reisenden, den Enkel an der Kleidung gepackt und geschubst zu haben. Das ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Situation eskalierte, als der Großvater den Fahrgast mit der Faust an das Gesicht schlug. Der 44-Jährige drehte sich daraufhin um und soll mit dem Fuß nach dem 46-jährigen Großvater getreten haben.

Daraufhin stoppte die S-Bahn am Haltepunkt Unterschleißheim bis zum Eintreffen der Bundespolizeistreife. Beide Beteiligte trugen keine schweren Verletzungen davon. Der 8-jährige Enkel blieb unverletzt.

Die Bundespolizei ermittelt gegen beide Männer wegen Körperverletzung.

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