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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: Nach ...

25.09.2017 - 14:11:59

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: Nach .... Bundespolizeidirektion München: Nach fast neun Jahren wieder hinter Gittern / Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle auf A8

Schwarzbach/A8 - Die Bundespolizei hat am Sonntag (24. September) auf der A8 mehrere Haftbefehle vollstreckt und dabei Justizschulden in einer Gesamthöhe von rund 4.000 Euro kassiert. Ein Albaner befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Für einen Bulgaren endete die Reise nach Deutschland, nach neun Jahren in Freiheit, erneut hinter Gittern.

Bereits in den frühen Morgenstunden stoppten Bundespolizisten auf Höhe Schwarzbach einen Pkw mit deutscher Zulassung. Bei der Kontrolle stellte sich mit Hilfe des Fahndungscomputers heraus, dass gegen einen 25-jährigen Insassen ein Haftbefehl vorlag. Seine wegen Betrugs vom Amtsgericht Neuburg an der Donau verhängte Geldstrafe in Höhe von rund 2.000 Euro hatte der Kroate bisher nicht beglichen. Da der Verurteilte nun zahlungsfähig war, durfte er seine Reise fortsetzen. Weniger Glück hatte ein Landsmann, der wenige Stunden später kontrolliert wurde. Der 49-Jährige war vor einem Jahr wegen Trunkenheit im Verkehr ebenfalls zu einer Geldstrafe von etwa 2.000 Euro verurteilt worden. Allerdings war er auch jetzt nicht in der Lage, das Geld aufzubringen und wurde von den Beamten in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Hier wird er eine 40-tägige Ersatzhaft verbüßen müssen.

Auch für einen Albaner endete die Fahrt nach Deutschland hinter Gittern. Der 35-Jährige steht im Verdacht, im Mai 2014 mit einem Komplizen den Spielautomaten einer Gaststätte aufgebrochen und dabei rund 500 Euro erbeutet zu haben. Deshalb hatte das Amtsgericht St. Wendel (Saarland) einen Untersuchungshaftbefehl wegen besonders schweren Diebstahls erlassen. Für seine Tat erwarten den albanischen Staatsangehörigen bis zu eineinhalb Jahren Freiheitsstrafe.

Die nächsten 369 Tage muss auch ein Bulgare hinter Gefängnismauern verbringen. Bei Überprüfung seiner Personalien in der Kontrollstelle der Bundespolizei stießen die Beamten auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal. Bereits im Februar 2008 war der 54-Jährige wegen Gebrauchs falscher Zahlungskarten und -vordrucke zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Nachdem er einen Teil der Strafe in Mannheim abgesessen hatte, wurde er nach Bulgarien abgeschoben. Durch seine Rückkehr nach Deutschland steht dem Mann, der mittlerweile einen Wohnsitz in Frankreich hat, ein weiteres Jahr im Gefängnis bevor.

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