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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: 16 ...

03.07.2017 - 14:56:51

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: 16 .... Bundespolizeidirektion München: 16 Migranten bei Güterzugkontrollen aufgegriffen - Bundespolizei unterbindet lebensgefährliche Zugreisen

Raubling/Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Wochenende (1./2. Juli) 16 unerlaubt eingereiste Personen bei Güterzugkontrollen auf der Strecke Verona - München festgestellt. Die Afrikaner waren mit fünf unterschiedlichen Güterzügen unterwegs. Ein Marokkaner wurde sogar per Haftbefehl gesucht.

Bereits am Samstag hatten Bundespolizisten unter der aufgeschlitzen Plane eines Sattelaufliegers zehn Personen im Alter von 12 bis 30 Jahren entdeckt. Die Männer wurden festgenommen. Wie sich herausstelte, lag gegen einen marokkanischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Diebstahls vor. Der polizeibekannte 30-Jährige sitzt mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt Eichstätt und wartet auf seine Abschiebung. Vier seiner Begleiter wurden nach Österreich zurückgewiesen, vier weitere aufgrund ihres Alters an das zuständige Jugendamt überstellt. Ein 18-jähriger Gambier äußerte ein Asylgesuch und konnte an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden.

Am Sonntag stellten die Bundespolizisten ebenfalls am Bahnhof Raubling in vier Güterzügen insgesamt fünf weitere Afrikaner fest. Die Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren hatten sich zwischen LKW-Aufliegern und Eisenbahnwagen versteckt. Gegen einen ivorischen Staatsangehörigen lag eine Einreisesperre vor. Er war bereits im Mai dieses Jahres bei der unerlaubten Einreise angetroffen und zurückgewiesen worden. Aufgrund seines erneuten Einreiseversuchs wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Dieser verhängte eine Geldstrafe von 300 Euro, die der 23-Jährige begleichen konnte. In Deutschland darf der junge Mann trotzdem nicht bleiben. Auch die übrigen Aufgegriffenen, zwei Gambier sowie ein Marokkaner und ein Kameruner mussten das Land wieder verlassen. Da es ihnen offenbar nicht auf Schutz in der Bundesrepublik ankam, wurden sie an die österreichischen Behörden überstellt.

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