Polizei, G20

Bundespolizeidirektion Hannover - Einsatz G20 in Hamburg / B...

03.07.2017 - 19:51:27

Bundespolizeidirektion Hannover - Einsatz G20 in Hamburg / B.... BG20-Einsatz: Bilanz der Bundespolizei im bahnpolizeilichen Bereich-

Hamburg - Für den 02.07.2017 bilanziert die Bundespolizei für den bahnpolizeilichen Bereich 30 Fahndungstreffer (29 Aufenthaltsermittlungen + 1x Haftbefehl), 9 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, 7 Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie einen Einsatz nach einem Personenunfall mit Todesfolge.

1.) Personenunfall:

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei wurde am 02. Juni gegen 02.50 Uhr ein junger Mann (m.20) ca. 100 m vor dem S-Bahnhaltepunkt Langenfelde von einer S-Bahn der Linie S3 überrollt. Der Verunfallte verstarb aufgrund seiner Verletzungen am Unfallort. Der Triebfahrzeugführer (m.49) erlitt einen Schock und wurde abgelöst.

Nach entsprechender Streckensperrung sowie einer Stromabschaltung konnten Kräfte der Feuerwehr den Leichnam bergen und in das Institut für Rechtsmedizin überführen. Die betreffende S-Bahn wurde anschließend durch zwei Gruppen der Bundesbereitschaftspolizei sowie Kräften der Feuerwehr in den S-Bahnhaltepunkt Langenfelde geschoben. Rund 100 Fahrgäste konnten die S-Bahn danach sicher verlassen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Bundespolizei waren zur Unfallaufnahme vor Ort. Für die Einsatz- und Bergungsmaßnahmen musste die entsprechende S-Bahnstrecke für ca. 90 Minuten gesperrt werden.

Ermittlungsstand: Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei begab sich der 20-Jährige im S-Bahnhaltepunkt Diebsteich vom Bahnsteig in die S-Bahngleise und ging entlang der S-Bahngleise in Richtung des S-Bahnhaltepunktes Langenfelde. Dort wurde der Mann trotz eingeleiteter Schnellbremsung von einer S-Bahn überrollt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschul-den oder einen Suizid; die Bundespolizei geht von einem Unfall aus. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

An dem Einsatz waren auch Kräfte der Polizei Hamburg beteiligt.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizei wiederholt vor den Gefahren an Bahnanlagen. Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen, insbesondere unter Alkoholeinfluss, kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln nicht nur selbst, sondern auch Helfer und Reisende. Triebfahrzeugführer können mit ihren S-Bahnzügen nicht ausweichen und können trotz eingeleiteter Schnellbremsungen oftmals einen Unfall nicht mehr verhindern.

2. Geschädigter nach Körperverletzung wurde per Haftbefehl gesucht

Am 02.07.2017 gerieten zwei Männer (m.30, m.46) im Hamburger Hauptbahnhof zunächst in eine verbale Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf versetzte ein Mann (m.30) seinem Kontrahenten Faustschläge gegen den Kopf. Der Geschädigte (m.46) verlor kurzfristig das Bewusstsein. Bundespolizisten konnten die Beteiligten vor Ort feststellen. Die Überprüfungen der Personalien ergab für den Geschädigten eine Ausschreibung zur Festnahme. Der deutsche Staatsangehörige wurde seit Mitte Februar 2017 mit einem U-Haftbefehl wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Führen eines PKW unter Alkohol- und Drogeneinfluss gesucht.

Der Mann wurde der Wache im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,58 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige der U-Haftanstalt zugeführt.

3. Fahndungstreffer / Aufenthaltsermittlungen

Im Rahmen polizeilicher Kontrollen sowie weiteren Personalienüberprüfungen nach begangenen Straftaten konnten insgesamt 29 Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften festgestellt werden. Die Personen wurden wegen nachfolgenden Delikten gesucht:

-Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Betrug, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Erschleichen von Leistungen, Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz-

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