Polizei, Kriminalität

BPOLI LUD: Zwei Mal die gleiche Ausrede

14.11.2016 - 15:00:49

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf / BPOLI LUD: Zwei Mal die gleiche ...

Görlitz - Völlig unabhängig voneinander und doch mit nahezu identischem Wortlaut hörten Bundespolizisten am Sonntag innerhalb weniger Stunden zwei Mal die gleiche Ausrede. In beiden Fällen erklärten polnische Kraftfahrer, dass man ihnen Fahrzeugdokumente sowie den Führerschein gestohlen habe.

Im ersten Fall wurde am Nachmittag der Fahrer eines Görlitzer BMW in der Parkstraße angehalten und kontrolliert. Der 39-Jährige behauptete, Unbekannte hätten vor ungefähr zwei Wochen den Fahrzeugschein als auch seinen polnischen Führerschein entwendet. Als sich die Beamten daraufhin die auf den Kennzeichentafeln aufgeklebten Görlitzer Zulassungsplaketten ansahen, stellten sie fest, dass diese gefälscht waren. Offensichtlich sollte somit der Eindruck erweckt werden, das Fahrzeug wäre ordnungsgemäß zugelassen und versichert. Tatsächlich aber war der 3er BMW am vergangenen Freitag, den 11.11.2016, stillgelegt worden. Der Mann kassierte eine erste Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, eine zweite wegen des Verdachts eines Pflichtversicherungsverstoßes. Inwieweit er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, wird derzeit vom Polizeirevier Görlitz überprüft.

Der zweite Fall ereignete sich am Abend. Dabei wurde ein 27-Jähriger gestoppt, der zuvor mit einem Mitsubishi Colt auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Görlitz aufgefallen war. Er teilte auf Nachfrage mit, dass sämtliche Papiere und Ausweise am Samstag in Mannheim entwendet worden waren. Die eher unglaubwürdig klingende Aussage wird nun selbstverständlich geprüft. Dass der Mann offenbar nicht bei der Wahrheit blieb, beweist schon Mal die Tatsache, dass ihm bislang keine Fahrerlaubnis zugeteilt wurde. Dies teilten nämlich die polnischen Behörden im Zuge erster Ermittlungen mit. Den Schwarzfahrer übernahm schließlich das Autobahnpolizeirevier Bautzen.

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