Polizei, Kriminalität

BPOLI LUD: Führerschein-Sünder aus dem Verkehr gezogen

24.03.2017 - 13:41:48

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf / BPOLI LUD: Führerschein-Sünder aus ...

Görlitz - Gestern sind durch die Bundespolizei drei Führerschein-Sünder aus dem Verkehr gezogen worden.

Zunächst ging einer Streife in Nieder Seifersdorf ein polnischer Kraftfahrer ins Netz. Der 43-Jährige saß hinter dem Lenkrad eines VW Passat und erklärte während der Kontrolle, er habe seinen Führerschein zu Hause (bei Oppeln in Oberschlesien) vergessen. Diese Erklärung konnte schnell widerlegt werden. Polnische Behörden teilten auf Nachfrage mit, dass gegen den Mann ein Fahrverbot für alle Führerscheinklassen bis zum Herbst 2018 angeordnet worden war.

Am Nachmittag dann fiel einem Bundespolizisten, der mit seinem privaten Pkw auf der Autobahn von Dresden nach Görlitz fuhr, ein in Schlangenlinie fahrender polnischer Opel Vivaro auf. Er informierte seine Kollegen in der Ludwigsdorfer Dienststelle, diese verständigten die Bautzener Autobahnpolizei. Kurz bevor die Autobahnpolizisten den Opel an der Autobahnanschlussstelle Uhyst a. T. anhalten konnten, beobachtete der Hinweisgeber zudem, dass Fahrer und Beifahrer noch während der Fahrt die Plätze tauschten. Der Grund für dieses gefährliche Manöver war anschließend schnell gefunden. Der 40-Jährige aus dem polnischen Luban (Lauban), der vorher am Steuer saß, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Bei dem dritten Führerschein-Sünder handelte es sich schließlich um einen litauischen Kraftfahrer. Der 39 Jahre alte Mann war mit seinem Golf und einem Anhänger, auf den er ein Motorrad geladen hatte, in Richtung Polen unterwegs. Auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" war die Fahrt zu Ende. Als ihn die kontrollierenden Beamten nach dem Führerschein fragten, hörten sie abermals, dass der Schein zu Hause vergessen worden wäre. Einen Moment später gab der Fahrer jedoch zu, dass ihm die litauische Polizei wegen Raserei unlängst das Dokument abgenommen und eine einjährige Sperrfrist angeordnet hatte.

Während den ersten Fall das Polizeirevier Görlitz übernahm, übernimmt in den beiden anderen Fällen das Autobahnpolizeirevier Bautzen die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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