Polizei, Kriminalität

BPOLI BHL: Alle Hände voll zu tun für die Bundespolizei

25.09.2017 - 14:51:48

Bundespolizeiinspektion Berggießhübel / BPOLI BHL: Alle Hände voll zu ...

Pirna / Altenberg - Die Beamten der Bundespolizeiinspektion hatten über das vergangene Wochenende alle Hände voll zu tun. Sie stellten bei ihren Kontrollen erschlichene Visa, gefälschte Dokumente, Drogen und gesuchte Straftäter fest.

22.09.2017 - BAB 17 Breitenau - Visaerschleichung: Bereits am Freitag kontrollierten die Beamten die Insassen in einem grenzüberschreitenden Linienbus. Bei insgesamt acht aserbaidschanischen Staatsangehörigen stellte sich heraus, dass diese vermutlich einen längerfristigen Aufenthalt im Bundesgebiet anstrebten. Die in Italien ausgestellten Visa berechtigten die Personen lediglich zu einem Aufenthalt zwischen fünf und sieben Tagen zu touristischen Zwecken. Gegenüber den Beamten machten die Personen jedoch widersprüchliche Angaben zu ihrem geplanten Aufenthaltszweck und -ziel. Weiterhin führten sie nicht genügend Barmittel bei sich, dafür aber Dokumente die auf einen längerfristigen Aufenthalt hindeuteten. Gegen alle acht Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen dem Verdacht auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

22.09.2017 - Altenberg - Gefälschte Dokumente vorgelegt: In der Ortslage Altenberg kontrollierten die Beamten einen 25-Jährigen. Dieser wies sich gegenüber den Beamten mit einer kroatischen Identitätskarte und einem kroatischen Führerschein aus. Dabei stellten die Beamten fest, dass es sich bei den vorgelegten Dokumenten augenscheinlich um Fälschungen handelte. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem 25-Jährigen um einen rumänischen Staatsangehörigen handelte, welcher auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der 25-Jährige muss sich jetzt nicht nur wegen Urkundenfälschung sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

23.09.2017 - BAB 17 Breitenau - Urkundenfälschung und unerlaubter Aufenthalt: Die Beamten kontrollierten am Samstag einen Kleintransporter, welcher auf der BAB 17 in Richtung Prag fuhr. Drei der Insassen wiesen sich gegenüber den Beamten mit rumänischen Identitätskarten aus. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei den vorgelegten Dokumenten um gefälschte Identitätskarten handelte. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen kam heraus, dass es sich bei den drei Personen um moldauische Staatsangehörige (21, 22, 26) handelte, welche zudem ihren visafreien Aufenthalt im Schengenraum bereits um 121 bzw. 146 Tage überschritten hatten.

Bei zwei weiteren moldauischen Insassen (19, 21) stellten die Beamten ebenfalls fest, dass diese ihren visafreien Aufenthaltszeitraum im Schengenraum um 178 bzw. 180 Tage überschritten haben. Auch gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

23.09.2017 - Neurehefeld - Drogen sichergestellt: Bei der Kontrolle eines 19-jährigen Deutschen entdeckten die Beamten eine Cliptüte mit einer betäubungsmittelähnlichen Substanz (vermutlich zwei Gramm Marihuana) und stellten diese sicher. Der 19-Jährige muss sich jetzt wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

22. - 24.09.2017 - BAB 17 Breitenau - Drei Gesuchte festgenommen: Am Freitagnachmittag stellte sich bei einem 26-jährigen Rumänen heraus, dass dieser wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe (373,50 Euro) verurteilt wurde, diese aber nie bezahlt hatte. Nachdem er die noch offene Geldstrafe beglichen hatte konnte er seine Fahrt fortsetzen.

Für eine 36-jährige Rumänin ging es am Samstag auf direkten Weg in die Justizvollzugsanstalt nach Chemnitz. Die 36-Jährige, die wegen Betrugs zu einer Geldstrafe (2374,- Euro) verurteilt wurde, konnte diese nicht bezahlen und verbüßt jetzt eine 187-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.

Am Sonntag stellte sich bei einem 39-jährigen Rumänen heraus, dass dieser wegen Diebstahls verurteilt wurde. Nach Zahlung der noch offenen Geldstrafe (427,- Euro) konnte er seine Fahrt jedoch fortsetzen.

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Rückfragen bitte an:   Bundespolizeiinspektion Berggießhübel Martin Ebermann Telefon: 03 50 23 - 676 506 E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de

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