Obs, Polizei

BPOL NRW: Lebensgefahr!

04.04.2017 - 16:31:34

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Lebensgefahr! - ...

Marl - Gelsenkirchen - Recklinghausen - Gestern Nachmittag (03. April) "spazierte" ein 65-Jähriger durch die Bahnstrecke Marl - Gelsenkirchen und stoppt so eine S-Bahn. Da er sich vehement weigerte den Gleisbereich zu verlassen, wurde die Bundespolizei informiert. Diese warnt vor der Lebensgefahr die vom Bahnbetrieb ausgeht.

Gegen 14:00 Uhr informierte der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn zwischen Gelsenkirchen und Marl die Bundespolizei über eine Person in den Gleisen.

Wie Einsatzkräfte vor Ort ermittelten, war ein 65-jähriger Gelsenkirchener durch die Bahnstrecke "spaziert". Der Triebfahrzeugführer hatte im Bereich Marl (Bahnübergang Rottstraße) den 65-Jährigen erkannt und eine Schnellbremsung eingeleitet. Dieser hatte sich danach aus der Strecke begeben und sich auf einem Kabelkanal ausgeruht.

Bundespolizisten führten den Gelsenkirchener aus dem Gleisbereich und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor der Lebensgefahr, die vom Gleisbereich/ Bahnverkehr ausgeht!

Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden aus bundespolizeilicher Erfahrung zumeist unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Züge - eine unterschätzte Gefahr Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge ...

... durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. ... können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. ... nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug - selbst mit über 200 Stundenkilometern - ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt! ... fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit:

Überqueren Sie die Gleise ausschließlich an den Stellen, die dafür offiziell vorgesehen sind!

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Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall Telefon: 0231 562247-132 E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

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