Polizei, Kriminalität

Bottrop / Oldenzaal / Emsbüren -

24.03.2017 - 12:46:40

Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim / Bottrop/ ...

Bottrop/ Oldenzaal/ Emsbüren - - Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Recklinghausen und der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim

Bottrop/ Oldenzaal/ Emsbüren - Niederländisches Polizeifahrzeug bei Verfolgungsfahrt von Autofahrer gerammt

In der Nacht zum Freitag hat es auf den Autobahnen A31 und A 30 und auf der niederländischen Autobahn A 1 eine mehrstündige Verfolgungsfahrt gegeben. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei wollte in der Nacht gegen 00.45 Uhr in Bottrop eine Polizeistreife einen anthrazitfarbenen Skoda Rapid mit Hamburger Kennzeichen (HH) kontrollieren. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltezeichen und flüchtete auf die Autobahn A 31 in Richtung Emden. Dabei wurde er von mehreren Streifenwagen der nordrheinwestfälischen Polizei, der Bundespolizei und der niedersächsischen Polizei verfolgt, konnte jedoch aufgrund der Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometer nicht angehalten werden. Im Bereich Gronau verließ der Fahrer die Autobahn und fuhr über die Bundesstraße 54 in die Niederlande Richtung Enschede. An der weiteren Verfolgung beteiligten sich niederländische Polizeifahrzeuge aus Oldenzaal, Enschede und Hengelo und auch von der Bundespolizei Bad Bentheim. Der Fahrer flüchtete dann auf die niederländische A 1 und fuhr am Grenzübergang Bad Bentheim wieder auf deutsches Gebiet. Er wurde von mehreren Streifenwagen verfolgt und sollte auf der A 30 bei Emsbüren im Bereich einer Baustelle gestoppt werden. Dort rammte der Fahrer gegen 01. 40 Uhr einen links neben ihm fahrenden niederländischen Streifenwagen und konnte aufgrund der abgebauten Mittelleitplanke in Richtung Niederlande flüchtete. Um Gefahren für die Beamten und andere Verkehrsteilnehmer zu verhindern, wurde die Verfolgung abgebrochen. An dem niederländischen Polizeifahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4000 Euro. Die Beamten blieben glücklicherweise unverletzt. Die Ermittlungen der Autobahnpolizei Lingen dauern an. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht eingeleitet. Zeugen und Autofahrer, die durch dieses Fahrzeug gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

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Außerhalb der Geschäftszeiten wenden Sie sich bitte an die örtlich zuständige Polizeidienststelle.

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