Polizei, Kriminalität

Aalen: Gehen 40 Pkw-Aufbrüche alle auf ein Konto?

18.05.2017 - 18:06:45

Polizeipräsidium Aalen / Aalen: Gehen 40 Pkw-Aufbrüche alle auf ...

Ostalbkreis - Seit Anfang des Jahres wurden der Polizei rund 40 Pkw-Aufbrüche im Stadtgebiet angezeigt. Die Polizei geht davon aus, dass viele davon nicht passiert wären, wenn der Täter das "Signal, dass etwas zu holen ist" nicht bekommen hätte. Die Polizei hat deshalb mehrere Bitten an die Bevölkerung.

Aufgrund verschiedener ermittelter Umstände geht die Polizei davon aus, dass zumindest der größte Teil der Straftaten von demselben Täter oder derselben Tätergruppe begangen wurde. In den meisten Fällen konnte gemeinsam mit den Geschädigten nachvollzogen werden, dass im Fahrzeuginneren Gegenstände abgelegt waren, die man von außen, bei einem Blick durch die Fenster, erkennen konnte. Meist handelte es sich um Handtaschen oder handtaschenähnliche Behältnisse und Geldbörsen. Die Geschädigten unterlagen dabei oft einem Irrtum, weil sie davon ausgingen, dass sich in den Taschen "nichts von Wert" befinde. Zum einen hat der Dieb aber dieses Wissen nicht, zum anderen ist dem Dieb selbst Kleingeld, wie der offen abgelegte "Parkgroschen" Motivation genug, zur Tat zu schreiten. Dass er dabei einen, im Vergleich zum Diebesgut, horrenden Schaden anrichtet, ist dem Täter völlig gleichgültig. Solche Kosten-Nutzen-Relationen, die der Normalbürger ganz automatisch und unbewusst anstellt, dürfen für solches Täterhandeln nicht unterstellt werden. Dass es der Dieb dabei ausschließlich auf Bargeld abgesehen hat, erkennt man auch daran, dass in vielen Fällen mit der Geldbörse auch Bankkarten und Wertgegenstände erbeutet wurden, die erbeuteten Bankkarten aber in keinem Fall missbräuchlich verwendet wurden. Oft wurde die Beute, vollständig, bis auf das Bargeld, in der weiteren Umgebung des Tatortes aufgefunden; oft allerdings erst Tage später und meist durch Zufall. Dabei ist auffällig, dass auch Gegenstände von Wert durch den Täter einfach weggeworfen wurden. Der absolut überwiegende Teil der Straftaten wurde in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt begangen. Schwerpunkte sind entlang des Stadionweges, bis zum Waldfriedhof und entlang der Friedrichstraße und deren Seitenstraßen zu erkennen. Obwohl die Taten oft deutlich nach der Tat entdeckt werden, scheint festzustehen, dass der Täter auch am helllichten Tag vorgeht.

Die Polizei wiederholt die dringende Bitte, nichts im Innenraum abzulegen, das für einen Außenstehenden signalisieren könnte, dass etwas zu holen ist. Dabei ist es völlig unabhängig, ob sich in solchen Behältnissen wirklich Wertgegenstände befinden oder nicht. Ein solches vorbeugendes Handeln nimmt sicherlich nicht jedes Risiko weg, Opfer einer solchen Straftat zu werden, reduziert es aber deutlich. Zudem bittet die Polizei Verdachtsumstände früh zu melden. Wo jemand um Autos schleicht oder durch die Scheiben ins Innere schaut, sollte das der Polizei gemeldet werden. Dabei bitte nicht selbst auf so Jemanden zugehen, aber aus gesicherter Entfernung gut beobachten. Wurde ein Auto aufgebrochen, sollte das unverzüglich bei der Polizei angezeigt werden. Eine nachträgliche Anzeigeerstattung, "wann es zeitlich gut passt", nimmt der Polizei oft den aktuellen Fahndungsansatz. Allgemeine Hinweise und Anzeigeerstattungen bitte über die Polizei in Aalen (Telefon 07361/5240); aktuelle Beobachtungen von möglichen Tatverdächtigen sollten über die Notrufnummer 110 erfolgen.

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