Köln (ots) - Seit vergangenem Donnerstag (21. April) wurden auf dem Messeparkplatz Polizei 21 in Köln-Deutz vermehrt Wohnwagengespanne festgestellt, deren Zahl bis zum heutigen Sonntag auf etwa 160 Fahrzeuge anstieg.
In und vor diesen Caravans campen derzeit über 400 Personen, bei denen es sich um eine "Tinker" oder "Traveller" genannte nomadische Minderheit handelt. Diese soziokulturelle Gruppe ist irischen Ursprungs und lebt vor allem in Irland, Großbritannien und den USA.
In den vergangenen Tagen kam es insbesondere zur Nachtzeit im Bereich der Kölner Altstadt, den "Ringen" und Deutz zu einer erheblichen Anzahl von Streitigkeiten, Zechprellereien, Belästigungen und Körperverletzungen. Eine Vielzahl dieser Straftaten wird den sich auf dem Messeparkplatz aufhaltenden Personen zugeordnet.
Aus diesem Grund führte die Polizei Köln mit massiven Kräften am heutigen Nachmittag (24. April) gezielte Gefährderansprachen durch. Dabei wurde ein rechtskonformes Verhalten der Angesprochenen angemahnt und die Personalien von ermittelten Straftätern festgestellt. In den vergangenen Tagen waren bereits sieben Personen in Gewahrsam genommen und 87 Identitätsfeststellungen durchgeführt worden.
Die Polizei wird in den kommenden Tagen im Bereich der Messe vermehrt präsent sein und die Einhaltung der Rechtsvorschriften kontrollieren. (lf)
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