Essen/ Mülheim an der Ruhr (ots) - E/ MH- Stadtgebiete:
Die "Schulwegsicherung" haben sich Polizei, die Städte Essen und Mülheim mit ihren Ordnungsämtern und die Dekra Duisburg - für Mülheim- im September als Ziel gesetzt.
Hintergrund: Entwicklungsbedingt haben Kinder nicht den Reifegrad eines Erwachsenen und nicht dessen Verständnis für Verkehrsabläufe. Niemand darf davon ausgehen, dass Kinder sich im Straßenverkehr richtig verhalten ! Sie unterschätzen oft Gefahren, haben ein engeres Blickfeld als Erwachsene, können sich oft nicht auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren und können Geräusche schlecht orten. Erst mit etwa sechs Jahren können sie Geschwindigkeiten und Entfernungen einigermaßen einschätzen und mit zehn bis zwölf Jahren können sie dann auch verkehrsgerecht Fahrrrad fahren. Das alles führt dazu, dass Kinder zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern gehören, die größte Vorsicht benötigen.
Drei Bausteine finden sich deshalb in den morgen beginnenden, gemeinsamen Aktionen wieder: Aufklärung, Prävention und Repression. Die Aktionen beginnen mit Schulbeginn am 1. September und werden zu unterschiedlichen Zeiten in den nächsten vier Wochen fortgesetzt.
Die Mitarbeiter der Ordnungsämter beider Städte unterstützen die Polizei bei Geschwindigkeitskontrollen, falsch an Schulwegen geparkten Fahrzeugen und mit gemeinsamen Ordnungsstreifen. Einigen schnellen Fahrzeugführern werden auch Schockvideos vorgeführt, um Konsequenzen des zu schnellen Fahrens zu verdeutlichen. Für die Schulanfänger in Mülheim stellt die Dekra Mülheim gut sichtbare Basecaps mit reflektierenden Bändern zur Verfügung. An der katholischen Grundschule "Martin-von-Tours-Schule" an der Eduardstraße verteilt der Herr Todt -Dekra- die Caps an die "I-Dötze".
Interessierte Pressevertreter werden gebeten, sich bei der Pressestelle anzumelden, Tel. 0201- 82 90. /Peke
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