Konflikte, Atom

Washington - US-Präsident Donald Trump schlägt einen harten Kurs in der Iran-Politik ein.

06.10.2017 - 18:54:06

Trump erneuert Vorwürfe gegen Iran. In der nächsten Woche will er dem Land nach Medienberichten attestieren, das Atomabkommen mit der internationalen Gemeinschaft nicht einzuhalten. In Washington legte er schon einmal vor: «Das iranische Regime unterstützt Terrorismus und exportiert Gewalt, Blutvergießen und Chaos im Mittleren Osten», sagte Trump im Weißen Haus vor einem Treffen mit hohen Militärführern. Deswegen müsse die USA Irans fortgesetzte Aggressionen und nukleare Ambitionen beenden.

@ dpa.de

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USA versichern: Zumindest vorerst keine Abkehr vom Iran-Deal. Allerdings behalten sich die USA einen Ausstieg vor, sollte es nicht gelingen, «Schwächen» in dem Vertrag zu beseitigen. Außenminister Rex Tillerson brachte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit eines Zusatzvertrages ins Spiel, anstatt das Originalabkommen zu ändern. US-Präsident Donald Trump hatte es abgelehnt, Teheran zu bescheinigen, dass sich der Iran an die Atomvereinbarung halte. Washington - Die US-Regierung hat versichert, dass sie zumindest vorerst am internationalen Atomabkommen mit dem Iran festhalten wird. (Politik, 15.10.2017 - 21:46) weiterlesen...

Teheran hält an Abkommen fest - Atomstreit: Iran hofft auf «Europas Widerstand» gegen Trump. «Der Widerstand der Europäer wird zeigen, ob das Atomabkommen weitergeführt werden kann oder nicht», sagte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif laut iranischen Medienberichten. Teheran ? Im Atomstreit mit den USA hofft der Iran auf «Europas Widerstand» gegen US-Präsident Donald Trump. (Politik, 15.10.2017 - 10:22) weiterlesen...

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