Finanzen, Außenhandel

Washington - Die G20-Finanzminister sehen hinsichtlich der Abschottung der US-Handelspolitik optimistischer in die Zukunft.

21.04.2017 - 22:54:05

Gespannte Ruhe bei den G20 zur US-Handelspolitik. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich beim Treffen der G20 in Washington zuversichtlich, dass bis zum Gipfel im Juli in Hamburg eine «unkonfrontative Lösung» erreicht werden könne. «Protektionismus ist schlecht für die betroffenen Länder und er ist schlecht für die Weltwirtschaft», sagte Schäuble bei dem Treffen im Rahmen der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. Dazu gebe es in der Gruppe der G20-Länder einen breiten Konsens.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

IWF-Frühjahrstagung - USA bleiben bei Position zum Welthandel hart. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sprach von einer «unkonfrontativen Lösung», die in Sicht sei. Doch dann machte sein US-Kollege deutlich: Welthandel ist gut, wenn er für die USA gut ist. Es sah ein wenig nach Versöhnung aus. (Wirtschaft, 23.04.2017 - 14:07) weiterlesen...

Treffen der Finanzminister - IWF und G20: Globalisierung und Kampf gegen Armut. Die USA schienen mit ihrer Abschottungspolitik ernst machen zu wollen. Im Washingtoner Frühling hellt sich die Stimmung auf. Als sich die G20-Finanzminister vor rund vier Wochen aus Baden-Baden verabschiedeten, herrschte Grabesstimmung. (Wirtschaft, 22.04.2017 - 10:44) weiterlesen...

IWF und G20 bekennen sich zu Globalisierung und Kampf gegen Armut. Mit Spannung wird ein Aufeinandertreffen von IWF-Chefin Christine Lagarde und US-Finanzminister Steven Mnuchin erwartet. Lagarde ist eine glühende Verfechterin einer wirtschaftlich vernetzten Welt, die aus ihrer Sicht Wohlstand auch für arme Länder bringt. Mnuchin ist ein Vertreter von Präsident Donald Trumps «America First»-Politik, mit der sich die weltgrößte Volkswirtschaft abzuschotten droht. Washington - Mit einem klaren Bekenntnis zur Fortsetzung der Globalisierung sowie zum Kampf gegen Armut und Ungleichheit geht heute die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank auf die Zielgerade. (Politik, 22.04.2017 - 04:52) weiterlesen...

Positionen verhärtet - Dauerkrise in Griechenland erneut Thema beim IWF. Ob sich der IWF an den Hilfen für die Griechen beteiligt, ist allerdings weiter fraglich. Wenn sich die weltweite Finanzelite trifft, ist Griechenland seit Jahren ein Dauergast auf der Themenliste. (Wirtschaft, 21.04.2017 - 09:10) weiterlesen...

Dauerkrise in Griechenland erneut Thema beim IWF. Griechenlands Finanzminister Euklid Tsakalotos wird sich heute mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble treffen. Auch Begegnungen mit IWF-Chefin Christine Lagarde und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sind geplant, heißt es aus Athen. Lagarde pochte zum Auftakt der Tagung weiter auf einen Schuldenabbau für Griechenland sowie auf Reformen, vor allem im Steuer- und Rentensystem. Hier gebe es erhebliche Fortschritte, sagte sie. Washington - Die Dauer-Krise in Griechenland rückt wieder stärker in den Fokus bei der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. (Politik, 21.04.2017 - 03:48) weiterlesen...

Kritik an Notenbanken - Lagarde und Schäuble streiten über Exportüberschuss. Der Haltung von Finanzminister Schäuble gegen staatliche Eingriffe folgt der IWF nur bedingt. Überschüsse kann man auch investieren, lautet das Credo in Washington. Waren «Made in Germany» sind begehrt - deshalb hat Deutschland einen Exportüberschuss. (Wirtschaft, 20.04.2017 - 18:53) weiterlesen...