International, Regierung

US-Präsident Obama kommt nochmal nach Deutschland.

17.11.2016 - 15:24:06

Sorge vor Globalisierungsfrust - Obama: Deutsche sollten Merkel wertschätzen. Er wollte Angela Merkel würdigen - und tut es auch. Merkel sei jemand, der bereit sei, für seine Werte zu kämpfen.

  • Bewaffneter Polizist - Foto: Sebastian Gollnow

    Bewaffneter Polizist an einer Straßensperre in Berlin: Die Sicherheitsmaßnahmen für den Obama-Besuch sind strikt. Foto: Sebastian Gollnow

  • Barack Obama - Foto: Orestis Panagiotou

    US-Präsident Barack Obama spricht im Athener Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung. Foto: Orestis Panagiotou

  • Adlon - Foto: Paul Zinken

    Polizisten und ein Panzerwagen stehen vor dem Hotel Adlon in Berlin. Foto: Paul Zinken

  • Sicherheitsschleuse - Foto: Mitten in der Stadt ist eine Sicherheitsschleuse für Fahrzeuge aufgebaut worden, um den Präsidenten zu schützen. Foto: Paul Zinken

    Mitten in der Stadt ist eine Sicherheitsschleuse für Fahrzeuge aufgebaut worden, um den Präsidenten zu schützen. Foto: Paul Zinken

  • Valls - Foto: Paul Zinken

    Frankreichs Premierminister Manuel Valls (M) trifft sich mit Merkel und Obama. Foto: Paul Zinken

Bewaffneter Polizist - Foto: Sebastian GollnowBarack Obama - Foto: Orestis PanagiotouAdlon - Foto: Paul ZinkenSicherheitsschleuse - Foto: Mitten in der Stadt ist eine Sicherheitsschleuse für Fahrzeuge aufgebaut worden, um den Präsidenten zu schützen. Foto: Paul ZinkenValls - Foto: Paul Zinken

Berlin - Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Eckpfeiler der internationalen Politik gewürdigt. «Sie ist bereit, für ihre Werte zu kämpfen», sagte Obama in einem Interview von ARD und «Der Spiegel».

Das Interview wird am Donnerstabend bei «Spiegel Online» und nach der «Tagesschau» veröffentlicht werden. Merkel stehe für große Glaubwürdigkeit. Die Deutschen sollten sie wertschätzen, sagte Obama den vorab verbreiteten Auszügen zufolge. Er schätze Merkel als Partnerin.

Ähnlich hatte sich Obama schon bei früheren Treffen mit der Kanzlerin geäußert. Im April hatte der US-Präsident in Hannover über Merkel gesagt, er sei froh, dass sie noch Kanzlerin sei, wenn er nicht mehr Präsident sei: «Die Welt wird davon profitieren, von ihrer sehr steten und konsequenten Präsenz.» Der Besuch in Berlin war von Obama eigens ins Programm genommen worden. Sie sei die Politikerin, mit der er in den vergangenen Jahren «wahrscheinlich am engsten zusammengearbeitet» habe, hatte Obama vor kurzem erklärt.

Obama zeigte sich besorgt über den Zustand der westlichen Industriegesellschaften. «Wenn die globale Wirtschaft nicht auf Menschen reagiert, die sich zurückgelassen fühlen, wenn die Ungleichheit weiter wächst, werden wir erleben, dass sich die Spaltungen in den Industrieländern ausweiten», sagte er in dem Interview.

Merkel wollte Obama um 15.15 Uhr offiziell am Kanzleramt zu seinem Abschiedsbesuch in Berlin empfangen. Am Vorabend hatten sich Merkel und Obama bereits zu einem dreistündigen Abendessen unter vier Augen getroffen. Es soll neben Haute Cuisine auch Currywurst gegeben haben. Am Abend stand ein weiteres Dinner auf dem Programm.

@ dpa.de

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