Konflikte, Atom

Tokio - Nordkoreas andauernde Provokationen bedrohen nach Einschätzung Japans den Weltfrieden.

15.09.2017 - 07:06:06

Japan: Nordkorea bedroht Weltfrieden. Die gesamte Weltgemeinschaft müsse sich vereinen und Nordkorea Einhalt gebieten, sagte der japanische Regierungschef Shinzo Abe in Tokio. Am Morgen hatte Nordkorea erneut eine Rakete von mehreren tausend Kilometern Reichweite über Japan hinweg gefeuert. Der UN-Sicherheitsrat will sich nach eigenen Angaben noch heute in einer Dringlichkeitssitzung mit dem neuen Waffentest beschäftigen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gabriel wirft Trump «kriegerische Rhetorik» vor. Die von Trump in seiner ersten Rede vor den Vereinten Nationen verwendeten Begriffe seien «nicht angemessen», sagte Gabriel in New York. Der US-Präsident hatte unter anderem damit gedroht, Nordkorea bei einem Angriff «völlig zu zerstören». Erneut warnte der Bundesaußenminister vor einem atomaren Wettrüsten, wenn es nicht gelinge, die nordkoreanische Atombombe zu verhindern. Gabriel wird morgen vor der Versammlung der 193 Mitgliedstaaten reden. New York - Außenminister Sigmar Gabriel hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, den Atom-Streit mit Nordkorea mit «kriegerischer Rhetorik» anzuheizen. (Politik, 20.09.2017 - 18:36) weiterlesen...

Özdemir warnt nach Trumps Nordkorea-Drohung vor Eskalation. Mit seiner Drohung habe Trump «alle Stufen der verbalen Eskalation gezündet», sagte der Spitzenkandidat der Grünen in Berlin. Berlin - Grünen-Chef Cem Özdemir hat nach der Drohung von US-Präsident Donald Trump, Nordkorea «völlig zu zerstören», vor einer militärischen Eskalation gewarnt. (Politik, 20.09.2017 - 12:44) weiterlesen...

Macron spricht sich für Atomabkommen mit dem Iran aus. «Es aufzugeben, wäre ein schwerer Fehler», sagte Macron in seiner ersten Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. US-Präsident Donald Trump hatte bei einem Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, «sehr bald» darüber entscheiden zu wollen, ob die USA aus dem Abkommen aussteigen. Alle anderen UN-Vetomächte sowie Deutschland sehen in den ausgehandelten Beschränkungen des Nuklearprogramms dagegen eine wirkungsvolle Maßnahme zur rein zivilen Nutzung der Atomkraft. New York - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich dafür ausgesprochen, das internationale Abkommen über das iranische Atomprogramm aufrecht zu erhalten. (Politik, 19.09.2017 - 20:00) weiterlesen...

Russland, China, USA - Gabriel fordert direkte Gespräche mit Nordkorea. Die Sanktionen allein reichten nicht aus, es müsse an einer «Sicherheitsgarantie» für das isolierte Land gearbeitet werden. Der Außenminister fordert einen gemeinsamen Anlauf Chinas, der USA und Russlands, um den Atomkonflikt mit Nordkorea zu lösen. (Politik, 18.09.2017 - 08:18) weiterlesen...

USA, China und Russland - Gabriel fordert direkte Gespräche mit Nordkorea. Die Sanktionen allein reichten nicht aus, es müsse an einer «Sicherheitsgarantie» für das isolierte Land gearbeitet werden. Der Außenminister fordert einen gemeinsamen Anlauf Chinas, der USA und Russlands, um den Atomkonflikt mit Nordkorea zu lösen. (Politik, 18.09.2017 - 07:52) weiterlesen...

Gabriel regt direkte Gespräche mit Nordkorea an. Drei Mächte müssten gemeinsam an einen Tisch, sagte Gabriel der «Bild»-Zeitung: die USA, China und Russland. Es brauche «Visionen und mutige Schritte» nach dem Vorbild der Entspannungspolitik während des Kalten Krieges. Dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un müsse vermittelt werden, dass es eine «andere Sicherheitsgarantie als die Atombombe» gebe. Berlin - Im Atomstreit mit Nordkorea setzt Außenminister Sigmar Gabriel auf direkte Gespräche mit dem isolierten kommunistischen Regime. (Politik, 18.09.2017 - 07:08) weiterlesen...