Extremismus, Deutschland

Themar / Erfurt - Die Thüringer Polizei ermittelt wegen der Verwendung des Hitlergrußes bei dem Neonazi-Konzert am Samstag in Südthüringen.

17.07.2017 - 13:10:06

Bitte um Originalaufnahmen - Polizei ermittelt wegen Hitlergruß bei Neonazi-Konzert

Das sagte ein Sprecher heute der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Anlass war ein in den Sozialen Netzwerken geteiltes Video, das laut Polizei bei dem Konzert aufgenommen wurde und auf dem Dutzende Teilnehmer wiederholt den Hitlergruß zeigen.

Die Polizei bat die Nutzer auf Twitter und Facebook, weitere Originalaufnahmen einzusenden. Das Video habe der Urheber aufgrund «massiver bundesweiter Nachfrage» wieder gelöscht, schrieb die Polizei am Montag bei Twitter.

Unterdessen gab es Kritik am Vorgehen der Polizei. Viele Nutzer forderten in den Sozialen Medien, die Polizei hätte die Versammlung nach den Gesetzesverstößen auflösen müssen. Der Sprecher kündigte an, man wolle im Laufe des Montags dazu Stellung nehmen.

Laut Innenministerium wurden 46 Strafanzeigen bei der Veranstaltung in Themar aufgenommen, unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Sechs Menschen wurden vorläufig festgenommen, von 440 weiteren wurde die Identität festgestellt. Zu dem Konzert kamen laut Polizei rund 6000 Rechte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

G20-Geschädigten soll mit 40 Mio. Euro geholfen werden. Bund und die Stadt Hamburg wollen insgesamt 40 Millionen Euro bereitstellen, wie ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums in Berlin bestätigte. Der Fonds soll allerdings nur nicht versicherte Schäden abdecken. Die Handelskammer Hamburg forderte, dass alle geschädigten Unternehmen einen Rechtsanspruch auf vollständige Entschädigung durch den Staat erhalten sollten, ohne ihre Versicherungen in Anspruch nehmen zu müssen. Berlin - Nach den Hamburger G20-Krawallen bahnt sich eine Auseinandersetzung um die Höhe der Entschädigungen an. (Politik, 20.07.2017 - 16:48) weiterlesen...

Fonds für Sachschäden - Bis zu 40 Mio Euro für Geschädigte der G20-Krawalle. Einigen ist das allerdings zu wenig. Für die Entschädigung von Opfern der Krawalle beim G20-Gipfel wollen der Bund und die Stadt Hamburg bis zu 40 Millionen Euro bereitstellen. (Politik, 20.07.2017 - 16:34) weiterlesen...

Fonds für Sachschäden - Bis 40 Mio Euro für Geschädigte der G20-Krawalle Berlin - Für die Entschädigung von Opfern der Krawalle beim G20-Gipfel Anfang Juli wollen der Bund und die Stadt Hamburg bis zu 40 Millionen Euro bereitstellen. (Politik, 20.07.2017 - 08:20) weiterlesen...

Geschädigten der G20-Krawalle soll mit 40 Mio Euro geholfen werden. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Nach Informationen von «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» soll die Entschädigung über einen Härtefallfonds abgewickelt werden, von dem der Bund die Hälfte trägt. Bei den Ausschreitungen hatten Randalierer auch Geschäfte geplündert und Autos angezündet. Der Fonds soll für Sachschäden aufkommen, «für die kein Versicherungsschutz besteht». Berlin - Für die Entschädigung von Opfern der Krawalle beim G20-Gipfel Anfang Juli wollen der Bund und die Stadt Hamburg bis zu 40 Millionen Euro bereitstellen. (Politik, 20.07.2017 - 00:12) weiterlesen...

Umfrage - Mehrheit sieht keine Mitschuld friedlicher G20-Demonstranten Hamburg - Nach den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg glaubt etwa jeder zweite Bundesbürger einer Umfrage zufolge, dass der Staat die Gefahr des Linksextremismus bislang unterschätzt hat. (Politik, 19.07.2017 - 09:50) weiterlesen...

Armee: Keine 16-jährige Deutsche unter Festgenommenen. Alle Frauen seien älter als 30 Jahre, sagte ein Offizier. Er widersprach damit Angaben, unter den festgenommenen Dschihadistinnen sei möglicherweise auch ein verschollenes Mädchen aus Sachsen. Iraks Sicherheitskräfte hatten vergangene Woche in Mossul nach eigenen Angaben 20 Dschihadistinnen festgenommen, darunter fünf Deutsche. Demnach versteckten sich die Frauen in einem Tunnelsystem des IS. Mossul - Unter den in Mossul festgenommenen IS-Anhängerinnen ist nach irakischen Armeeangaben keine 16-Jährige Deutsche. (Politik, 18.07.2017 - 17:48) weiterlesen...