Terrorismus, Explosionen

Schock in Großbritannien: Bei einem Konzert von Popstar Ariana Grande in Manchester gibt es eine Explosion mit vielen Toten, darunter auch Kinder.

23.05.2017 - 12:16:06

Kinder unter den Opfern - Viele Tote bei Terroranschlag auf Popkonzert in Manchester. London stellt klar: Es war ein Terrorangriff.

  • Tote bei Konzert in Manchester - Foto: Rui Vieira/AP/

    Polizeifahrzeuge blockieren eine Straße in der Nähe der Manchester Arena. Foto: Rui Vieira/AP/

  • Krankenwagen - Foto: Peter Byrne/PA Wire

    Kurz nach der Explosion rasten Krankenwagen zur Manchester Arena. Hubschrauber kreisten über dem Areal. Foto: Peter Byrne/PA Wire

  • Hilfe - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

    Ein Polizist hilft unweit des Explosionsortes einer verletzten Frau. Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

  • Absperrung - Foto: Peter Byrne/PA Wire

    Polizisten haben die Innenstadt der nordenglischen Metropole Manchester abgeriegelt. Foto: Peter Byrne/PA Wire

  • Schwer bewaffnet - Foto: Peter Byrne/PA Wire

    Schwer bewaffnete Polizisten in der Innenstadt von Manchester. Vor allem Kinder und Jugendliche zählten zu den Besuchern des Konzerts. Foto: Peter Byrne/PA Wire

  • Nach dem Anschlag - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

    Polizisten und andere Einsatzkräfte kümmern sich um eine verletzte Frau. Bei dem Anschlag verloren mehr als 20 Menschen ihr Leben. Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

  • Road closed - Foto: Rui Vieira

    Eine Absperrung unweit des Anschlagortes. Nach Angaben der Ermittler war ein Selbstmordattentäter für das Blutbsd verantwortlich. Foto: Rui Vieira

  • Spurensuche - Foto: Danny Lawson/PA Wire

    Eine Polizistin in einem weißen Overall passiert die Brücke, die die Manchester Arena mit der Victoria Station verbindet. Foto: Danny Lawson/PA Wire

Tote bei Konzert in Manchester - Foto: Rui Vieira/AP/Krankenwagen - Foto: Peter Byrne/PA WireHilfe - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMAAbsperrung - Foto: Peter Byrne/PA WireSchwer bewaffnet - Foto: Peter Byrne/PA WireNach dem Anschlag - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMARoad closed - Foto: Rui VieiraSpurensuche - Foto: Danny Lawson/PA Wire

. Damals zündeten vier Muslime mit britischem Pass in der U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. 56 Menschen starben, etwa 700 wurden verletzt.

Die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group meldete, dass sich bislang niemand zu dem Terroranschlag bekannte. Allerdings wurde der Vorfall in sozialen Netzwerken von Anhängern der Terrorgruppe Islamischer Staat gefeiert.

Im März hatte ein Attentäter ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke im Zentrum Londons gesteuert und anschließend einen Polizisten erstochen. Von den Opfern auf der Brücke erlagen vier ihren Verletzungen.

. «Entsetzliche Nachrichten aus #Manchester!», schrieb am Dienstagmorgen auf Twitter. «Unsere Gedanken sind jetzt bei unseren britischen Freundinnen und Freunden. United we stand.»

Paris schaltet als Zeichen des Gedenkens an die Opfer die Beleuchtung des Eiffelturms ab. Die Lichter des Wahrzeichens der französischen Hauptstadt sollen in der Nacht zum Mittwoch um Mitternacht erlöschen, teilte Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit. «Denn indem sie Manchester ins Visier genommen haben, wollten die Terroristen auch unsere gemeinsamen Werte angreifen: unser unerschütterliches Festhalten an Demokratie, Freiheit, Humanismus und Zusammenleben», so Hidalgo. Ein Mann hatte nach einem Konzert in Manchester einen Sprengsatz gezündet.

«Das erinnert uns so sehr an das «Bataclan»», sagte die Bürgermeisterin vor Journalisten. In dem Pariser Konzertsaal hatten Islamisten in der Terrornacht vom 13. November 2015 90 Menschen ermordet. Paris nutzt den jährlich von rund sieben Millionen Menschen besuchten Eiffelturm häufiger, um nach Anschlägen ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sprengsatz in U-Bahn - Londoner U-Bahn-Anschlag: Zweiter Verdächtiger festgenommen. Der 21-jährige Mann wurde am späten Samstagabend in Hounslow im Westen der britischen Hauptstadt wegen Terrorverdachts in Gewahrsam genommen. London - Nach dem Anschlag auf die Londoner U-Bahn mit 30 Verletzten hat die britische Polizei einen zweiten Verdächtigen festgenommen. (Politik, 17.09.2017 - 09:40) weiterlesen...

Sprengsatz in U-Bahn - London-Attentat: Polizei schließt mehrere Täter nicht aus. Immer mehr deutet daraufhin, dass er verdächtigt wird, am Freitag die Bombe in einer Londoner U-Bahn deponiert zu haben. Ein Reihenhaus nahe London wird durchsucht. Ein 18-Jähriger wird im Ausreisebereich des Hafens von Dover festgenommen. (Politik, 17.09.2017 - 08:54) weiterlesen...

Scotland Yard schließt mehrere Täter nicht aus. Man könne nicht ausschließen, dass mehr als eine Person für den Angriff verantwortlich sei, hieß es von Scotland Yard. Vieles deutet aber darauf hin, dass es sich bei dem gefassten 18-Jährigen um den Hauptverdächtigen handelt. Im Zusammenhang mit der Festnahme wurde südwestlich von London ein Haus durchsucht. Bei der Explosion und in der Panik danach waren am Freitag 30 Menschen verletzt worden. London - Die britische Polizei sucht nach dem Anschlag in der Londoner U-Bahn nach weiteren Verdächtigen. (Politik, 17.09.2017 - 08:42) weiterlesen...

U-Bahn-Attentat: Polizei schließt mehrere Täter nicht aus. Ein 18-Jähriger wurde gestern Morgen im Ausreisebereich des Hafens von Dover wegen Terrorverdachts festgenommen. Noch gab Scotland Yard keine Details bekannt, doch es gibt kaum Zweifel daran, dass er verdächtigt wird, die Bombe am Freitagmorgen in einem Pendlerzug abgestellt zu haben. Der Mann wurde gestern nach London überstellt und sitzt dort in Gewahrsam. London - Nach dem Anschlag auf eine Londoner U-Bahn deutet laut Scotland Yard immer mehr darauf hin, dass die Polizei den Hauptverdächtigen bereits gefasst hat. (Politik, 17.09.2017 - 03:50) weiterlesen...