Migration, Italien

Rom - Rund 1500 Flüchtlinge sind an einem Tag aus dem Mittelmeer gerettet worden.

19.05.2017 - 23:14:06

1500 Migranten auf Mittelmeer gerettet. Die Menschen seien in 13 verschiedenen Operationen aufgegriffen worden, teilte die italienische Küstenwache mit. An der Aktion war auch die deutsche Hilfsorganisation Jugend Rettet beteiligt. Erst gestern waren etwa 2300 Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute von Libyen Richtung Italien aus Seenot gerettet worden. An Italiens Küsten kommen zur Zeit die meisten Migranten an. Dem Innenministerium zufolge ist die Zahl der Ankünfte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent gestiegen.

@ dpa.de

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Anschuldigungen ohne Beweise - Erneut Kritik an Seenotrettern im Mittelmeer. Gerade waren die Vorwürfe in Italien gegen sie abgeebbt, da wird in Österreich und Deutschland nachgelegt. Die Freiwilligen, die im Mittelmeer Migranten retten, fühlen sich längst als Sündenböcke in der Flüchtlingskrise. (Politik, 18.07.2017 - 16:02) weiterlesen...

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Scharfe Kritik am Vorgehen von Seenotrettern im Mittelmeer. Einzelnen Hilfsorganisationen warf er in der «Bild»-Zeitung vor, direkt mit Schlepperbanden vor der libyschen Küste zu kooperieren. In Italien seien in diesem Jahr bereits mehr als 85 000 Flüchtlinge angekommen. «Es ist absehbar, dass sich die Lage zuspitzt, dass das nicht gut geht», sagte er. Wichtig sei, «dass selbst ernannte Seenotretter aus Europa nicht mehr bei den Schleusungen helfen, nicht mehr mit den Banden kooperieren», sagte der Minister. Berlin - Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka hat Strafen für «selbst ernannte Seenot-Retter» im Mittelmeer gefordert. (Politik, 18.07.2017 - 04:54) weiterlesen...