Migration, Flüchtlinge

Rom - Das Schiff «Iuventa» der deutschen Hilfsorganisation Jugend Rettet ist in Italien beschlagnahmt worden.

02.08.2017 - 20:02:06

Schiff von deutscher Hilfsorganisation in Italien beschlagnahmt. Gegen die Organisation werde wegen des Vorwurfs der Begünstigung illegaler Migration ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Besatzung der «Iuventa» soll mehrmals Migranten an Bord genommen haben, die noch in Begleitung von libyschen Schleppern und nicht in Lebensgefahr gewesen seien. Das Schiff liegt nach Angaben von Jugend Rettet derzeit in Lampedusa, wo es durchsucht wurde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mob attackiert Hilfslieferung - Rohingya in «akuter Not». Aus einer Gruppe mehrerer Hundert Randalierer heraus seien Steine und Molotow-Cocktails geworfen und einige Polizisten verletzt worden, teilte die Regierung mit. Die Beamten hätten ein Boot der Organisation mit Hilfsgütern für Binnenvertriebene beschützt. Auch in Bangladesch benötigten Rohinga-Flüchtlinge dringend Hilfe, mahnte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Diese seien in «akuter Not». Sittwe - Ein wütender Mob hat in Myanmars Unruheregion Rakhine eine Hilfslieferung des Roten Kreuzes mit Gewalt zu verhindern versucht. (Politik, 21.09.2017 - 17:48) weiterlesen...

Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen. Die Menschen würden sich so besser integrieren, sagte Weise im Südwestrundfunk. Derzeit dürfen Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus ihre Familien nicht kommen lassen. Diese Regelung gilt vorerst bis zum März 2018. Sie betrifft unter anderem Syrer, die vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland flüchteten. Unter den Parteien ist die Frage des Familiennachzugs umstritten. Baden-Baden - Der Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Frank-Jürgen Weise, wirbt dafür, dass Flüchtlinge ihre Familien nach Deutschland nachholen können. (Politik, 21.09.2017 - 15:16) weiterlesen...

Mehr als 100 vermisste Migranten im Mittelmeer. Mehr als 100 Menschen würden vor der libyschen Küste vermisst, twitterte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingswerkes. Die Menschen seien in einem Schlauchboot auf der Flucht nach Europa gewesen. Ein Sprecher der libyschen Marine sagte der Nachrichtenagentur Ansa, dass nach Angaben von Überlebenden mehr als 120 Menschen in dem Boot waren. Einige hätten gerettet werden können. Rom - Im Mittelmeer hat sich vermutlich wieder ein Flüchtlingsunglück mit viele Toten ereignet. (Politik, 21.09.2017 - 14:02) weiterlesen...

Integration in Deutschland - Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen. Doch der Flüchtlingsbeauftragte der Regierung warnt vor einer Überlastung der Gerichte. Mit dem eingeschränkten Familiennachzug soll die Zuwanderung gebremst werden. (Politik, 21.09.2017 - 13:08) weiterlesen...

Deutschland gibt weitere Millionen für Rohingya-Flüchtlinge. Außenminister Sigmar Gabriel sagte in New York, mit dem Geld solle das internationale Rote Kreuz unterstützt werden. Seit Ende August flüchteten nach Angaben der Internationalen Flüchtlingsorganisation IOM mehr als 420 000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. Berichten zufolge brannten Myanmars Armee und Selbstjustiz-Mobs Rohingya-Dörfer nieder und schossen auf fliehende Menschen, nachdem Rohingya-Rebellen Polizei- und Militärposten angegriffen hatten. New York - Die Bundesregierung stellt weitere fünf Millionen Euro für die Bewältigung des Flüchtlingsdramas zwischen Myanmar und Bangladesch zur Verfügung. (Politik, 20.09.2017 - 19:56) weiterlesen...

An der Grenze zur Slowakei - Österreich geht gegen Schlepper vor Wien - Im Kampf gegen Schlepper hat Österreich nach offiziellen Angaben mit «verdeckten Schwerpunktkontrollen» im Nordosten des Landes in Grenznähe zur Slowakei begonnen. (Politik, 20.09.2017 - 10:38) weiterlesen...