Jahreswechsel, Silvester

Riesenfeuerwerke in Berlin und Sydney, Silvester in Fernost: Für viele Menschen auf der Welt hat das Jahr 2017 bereits begonnen.

01.01.2017 - 02:52:05

Starke Sicherheitsvorkehrungen - Partys und Feuerwerk: Die Welt begrüßt 2017. Auch in Deutschland gibt es große Feiern.

  • Jahreswechsel in Australien - Foto: Mick Tsikas

    Bei sommerlichen Temperaturen warten die Menschen auf den Jahreswechsel. Foto: Mick Tsikas

  • Sydney - Foto: Mick Tsikas

    Feuerwerk am berühmten Opernhaus in Sydney. Foto: Mick Tsikas

  • Silvester in Berlin - Foto: Britta Pedersen

    Touristen auf der Festmeile in Berlin. Foto: Britta Pedersen

  • Silvester - Foto: Igor Kovalenko

    Väterchen Frost feiert mit seiner Enkelin in Bischkek, Kirgisistan. Foto: Igor Kovalenko

  • Silvester - Foto: Ein Balloverkäufer im indischen Amritsar. Foto: Raminder Pal Singh

    Ein Balloverkäufer im indischen Amritsar. Foto: Raminder Pal Singh

  • Silvester - Foto: Wallace Woon

    In Singapur wird das neue Jahr begrüßt. Foto: Wallace Woon

  • Silvester - Foto: Alex Hofford

    In Hongkong ist 2016 Geschichte. Foto: Alex Hofford

  • Silvester - Foto: Jens Kalaene

    Schon am frühen Abend haben sich Tausende vor dem Brandenburger Tor versammelt. Foto: Jens Kalaene

  • Silvester - Foto: Ahmad Yusni

    Die Petronas Towers in Kuala Lumpur - die perfekte Silvester-Kulisse. Foto: Ahmad Yusni

  • Festivalmeile - Foto: Jens Kalaene

    Die Party beginnt: die Berliner Festivalmeile und die Bühne vor dem Brandenburger Tor. Foto: Jens Kalaene

  • Polizisten vorm Brandenburger Tor - Foto: Clemens Bilan

    Hunderte Polizisten sichern die Festivalmeile rund ums Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Clemens Bilan

  • Kontrolle - Foto: Jens Kalaene

    Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kontrollieren Besucher der Festivalmeile vor dem Brandenburger Tor. Foto: Jens Kalaene

  • Silvester in Köln - Foto: Ronald Wittek

    Köln will mit einer schönen (und streng bewachten) Silvesterfeier das Chaos des vergangenen Jahres vergessen machen. Foto: Ronald Wittek

Jahreswechsel in Australien - Foto: Mick TsikasSydney - Foto: Mick TsikasSilvester in Berlin - Foto: Britta PedersenSilvester - Foto: Igor KovalenkoSilvester - Foto: Ein Balloverkäufer im indischen Amritsar. Foto: Raminder Pal SinghSilvester - Foto: Wallace WoonSilvester - Foto: Alex HoffordSilvester - Foto: Jens KalaeneSilvester - Foto: Ahmad YusniFestivalmeile - Foto: Jens KalaenePolizisten vorm Brandenburger Tor - Foto: Clemens BilanKontrolle - Foto: Jens KalaeneSilvester in Köln - Foto: Ronald Wittek

Sydney/Peking/Berlin - Weltweit haben Millionen Menschen das Jahr 2017 begrüßt. Auch in Deutschland feierten sie bereits mit großen Feuerwerken. In Berlin, München und Köln verliefen die Partys bislang friedlich, aber unter strengem Polizeischutz.

Als erste hatten die Menschen auf Samoa und anderen pazifischen Inseln den Jahreswechsel bejubelt: Punkt 11.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) begann dort 2017.

In Berlin kamen laut der Veranstalter Hunderttausende Besucher zu Deutschlands größter Silvesterparty. Die Partymeile vor dem Brandenburger Tor wurde zusätzlich mit Betonpollern oder anderen Sperren gegen mögliche Angriffe mit Fahrzeugen gesichert. Es seien zwei Fälle von sexueller Belästigung gemeldet worden, sagte eine Polizeisprecherin. Köln feierte ein Jahr nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht ebenfalls mit einem großen Polizeiaufgebot den Jahreswechsel.

Auch im Ausland gab es häufig strenge Sicherheitsvorkehrungen - zum Beispiel in Paris. Mit einem Feuerwerk am Prachtboulevard Champs-Élysées feierten die Menschen dort trotz eisiger Temperaturen das neue Jahr. Wegen der Terrorgefahr hatten die Behörden etwa Zufahrten mit Betonblöcken und Fahrzeugen versperrt, im ganzen Land waren für das Silvesterwochenende mehr als 96 000 Sicherheitskräfte mobilisiert worden.

Pünktlich zum Glockenschlag des Big Ben um Mitternacht begrüßten die Londoner das neue Jahr mit einem knapp zwölfminütigen Feuerwerk am Riesenrad London Eye an der Themse. Abgestimmt war das Spektakel zu Musik, unter anderem auch von Pop-Größen wie Prince, David Bowie und George Michael, die im vergangenen Jahr gestorben waren.

In Madrid begrüßten Zehntausende Menschen das neue Jahr unter der Turmuhr an der Puerta del Sol im Zentrum der Stadt. Bei jedem Glockenschlag aßen sie - wie es die Tradition verlangt - eine Weintraube. Wer es schafft, alle Trauben während der zwölf Schläge zu verzehren, kann sich auf ein glückliches Jahr freuen. Die Feier an der Puerta del Sol wird immer landesweit live im Fernsehen übertragen.

Schon um 14.00 Uhr deutscher Zeit erlebten allein im Hafen von Sydney mehr als eine Million Zuschauer ein gigantisches Feuerwerk. Über dem berühmten Opernhaus in der australischen Metropole flogen bei sommerlichen Temperaturen zwölf Minuten lang Raketen in den Nachthimmel; einige bildeten zu den Klängen des Songs «Space Oddity» des verstorbenen Popstars Bowie Raketen-Raumschiffe. Auch in Dubai erstrahlte ein spektakuläres Feuerwerk den Nachthimmel.

In Tokio ließen die Menschen Hunderte weiße Ballons in die Luft steigen. In den buddhistischen Tempeln in ganz Japan läuteten die Glocken genau 108 Mal, um die Menschen von einer der 108 irdischen Begierden zu befreien. In den ersten drei Tagen des neuen Jahres werden bis zu 100 Millionen Besucher in den Tempeln erwartet, um für Glück und Gesundheit zu beten.

Für die mehr als 1,3 Milliarden Einwohner Chinas - des bevölkerungsreichsten Landes der Erde - begann das neue Jahr gleichzeitig (um 17.00 Uhr MEZ); das Riesenreich hat nur eine einzige Zeitzone. In den großen Städten des Landes gab es in diesem Jahr keine offiziellen Feiern zu Silvester. Der 1. Januar ist zwar auch in der Volksrepublik ein Feiertag, nach dem traditionellen Mondkalender der Chinesen beginnt das neue Jahr aber erst gut einen Monat später. Allerdings richtete die Sonderverwaltungszone Hongkong ein spektakuläres Feuerwerk zum Jahreswechsel 2016/17 aus.

In Thailand sind in diesem Jahr Feuerwerke zur Begrüßung des neuen Jahres verboten worden, nachdem die Regierung wegen des Tods von König Bhumibol Adulyadej im Oktober eine einjährige Trauerzeit ausgerufen hatte. In vielen Städten Indiens wie Neu Delhi und Bangalore strömten die Menschen zu Partys im Stile von Bollywood-Filmen. Aus Sorge um Terrorattacken herrschten vielerorts ebenfalls strenge Sicherheitsvorkehrungen.

Auch in Italien war man vorsichtig, nachdem vor wenigen Tagen nahe Mailand der mutmaßliche Attentäter von Berlin erschossen wurde. In Rom und anderen großen Städten des Landes galten verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Unter anderem in Turin, Bologna und Venedig galt Medienberichten zufolge ein Böllerverbot.

@ dpa.de

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