EU, Reform

Paris - Ungeachtet von Einwänden aus Berlin treibt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Haushaltsrevolution in Europa voran.

26.09.2017 - 17:04:46

Frankreichs Präsident - Macron fordert Haushaltsrevolution in Europa

PARIS - Ungeachtet von Einwänden aus Berlin treibt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Haushaltsrevolution in Europa voran. Die Eurozone mit 19 Ländern solle ein eigenes Budget bekommen, forderte Macron am Dienstag vor Studenten in der Pariser Sorbonne-Universität. Man müsse auch darüber nachdenken, diesen Haushalt mit einer Steuer zu finanzieren. Er brachte dazu die Unternehmensteuer ins Spiel, die dazu in Europa aber angeglichen sein müsse. Bisher weichen die Unternehmensteuersätze in den EU-Staaten deutlich voneinander ab.

USA: Verbraucherstimmung trübt sich überraschend deutlich ein

WASHINGTON - Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im September überraschend deutlich eingetrübt. Der vom Conference Board erhobene Indikator sei um 0,6 Punkte auf 119,8 Zähler gefallen, teilte das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt 120,0 Punkte erwartet.

USA: Neubauverkäufe fallen überraschend weiter

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im August überraschend weiter gesunken. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 3,4 Prozent gefallen, teilte das Handelsministerium am Dienstag mit. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 2,5 Prozent erwartet.

USA: Hauspreise steigen etwas stärker als erwartet - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Die Preise am US-Häusermarkt sind im Juli, gemessen am Case-Shiller-Index, etwas stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 5,81 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten mit einem Anstieg um 5,70 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Indikator um 5,65 Prozent zugelegt. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise im Juli um 0,35 Prozent. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,20 Prozent.

Frankreich: Geschäftsklima verharrt auf höchstem Stand seit Mitte 2011

PARIS - Die Stimmung in der französischen Wirtschaft bleibt auf einem hohen Niveau. Der Indikator für das Geschäftsklima habe im September bei 109 Punkte und damit auf dem höchsten Stand seit Juni 2011 verharrt, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag mit. Volkswirte hatten hingegen einen weiteren Anstieg des Stimmungsindikators auf 110 Punkte erwartet.

Deutschland: Einfuhrpreise steigen etwas stärker

WIESBADEN - Die Preise für nach Deutschland importierte Güter sind im August etwas stärker gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Dienstag erhöhten sich die Einfuhrpreise zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Im Juli hatte die Rate 1,9 Prozent betragen. Analysten hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. Im Monatsvergleich stagnierten die Importpreise.

EU-Währungskommissar: Kein Schuldenschnitt für Griechenland

DÜSSELDORF - Trotz einer Forderung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat der EU-Währungskommissar Valdis Dombrovskis einen Schuldenschnitt für Griechenland erneut abgelehnt. "Die Eurogruppe hat im Mai 2016 ein Paket von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen beschlossen, mit dem wir einen Schuldenschnitt vermeiden können. Ich sehe nicht, dass sich daran etwas geändert hat", sagte er der "Rheinischen Post" (Dienstag).

ROUNDUP: Trumps Republikanern droht neue Niederlage bei Gesundheitsreform

WASHINGTON - Wegen zu großen Widerstands in den eigenen Reihen droht den Republikanern von US-Präsident Donald Trump bei ihrer Gesundheitsreform ein weiteres Debakel. Für ihren jüngsten Gesetzentwurf, der die Krankenversorgung "Obamacare" abschaffen und durch ein neues System ersetzen soll, bekommen die Konservativen offensichtlich keine Mehrheit zusammen. Die republikanische Senatorin Susan Collins erklärte am Montagabend (Ortszeit), sie könne die Pläne nicht mittragen. Damit stieg die Zahl der republikanischen Abweichler auf drei. Es ist unklar, ob es so überhaupt zu einer Abstimmung kommen wird. Der Senator Lindsey Graham, einer der Autoren des Gesetzentwurfs, deutete aber an, daran festhalten zu wollen.

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