Wahlen, Terrorismus

Paris - Der Pariser Staatsanwalt François Molins hat den Angriff auf Polizisten auf den Champs-Élysées als «terroristische Tat» bezeichnet.

21.04.2017 - 19:18:06

Frankreich - Paris-Angreifer hatte Zettel mit Bezug zum IS bei sich

  • Schüsse in Paris - Foto: Thibault Camus

    Ein Polizist sichert am Abend den Ort des Geschehens. Foto: Thibault Camus

  • Paris - Foto: TV/AP/dpa

    Polizeieinheiten auf dem Champs Elysees in Paris. Foto: TV/AP/dpa

  • Passanten auf den Champs-Élysées - Foto: Thibault Camus

    Passanten heben ihre Arme, während die Champs-Élysées von der Polizei gesichert wird. Foto: Thibault Camus

  • Polizeieinsatz - Foto: Thibault Camus

    Bewaffnete Polizisten stehen vor einem Geschäft auf dem Prachtboulevard. Foto: Thibault Camus

  • Am Arc de Triomphe - Foto: Kamil Zihnioglu

    Ein Soldat sichert das Gebiet um den Arc de Triomphe. Foto: Kamil Zihnioglu

  • Bluttat - Foto: Kamil Zihnioglu

    Der tödliche Angriff auf Polizisten belastet die kommende Wahl erheblich. Foto: Kamil Zihnioglu

  • Am nächsten Tag - Foto: Michel Euler

    Der Verkehr fließt wieder vor dem Arc de Triomphe. Foto: Michel Euler

  • Einschussloch - Foto: Michel Euler

    Französische Sicherheitskräfte wurden bereits mehrfach attackiert. Im Juni 2016 wurde ein Polizistenpaar im Umland von Paris ermordet. Foto: Michel Euler

  • Äußerung - Foto: Der französische Innenminister, Matthias Fekl (l-r), der französische Ministerpresident Bernard Cazeneuve und der französische Justizminister Jean-Jacques Urvoas sprechen vor dem Elysee-Palast. Zuvor haben sie an einer Versammlung des Sicherheitskabinetts

    Der französische Innenminister, Matthias Fekl (l-r), der französische Ministerpresident Bernard Cazeneuve und der französische Justizminister Jean-Jacques Urvoas sprechen vor dem Elysee-Palast. Zuvor haben sie an einer Versammlung des Sicherheitskabinetts

Schüsse in Paris - Foto: Thibault CamusParis - Foto: TV/AP/dpaPassanten auf den Champs-Élysées - Foto: Thibault CamusPolizeieinsatz - Foto: Thibault CamusAm Arc de Triomphe - Foto: Kamil ZihniogluBluttat - Foto: Kamil ZihniogluAm nächsten Tag - Foto: Michel EulerEinschussloch - Foto: Michel EulerÄußerung - Foto: Der französische Innenminister, Matthias Fekl (l-r), der französische Ministerpresident Bernard Cazeneuve und der französische Justizminister Jean-Jacques Urvoas sprechen vor dem Elysee-Palast. Zuvor haben sie an einer Versammlung des Sicherheitskabinetts

Am Tatort sei ein handschriftlicher Zettel gefunden worden, der vermutlich aus der Tasche des 39-jährigen Angreifers Karim C. gefallen sei, und in dem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verteidigt werde, berichtete Molins am Freitagabend.

Der Staatsanwalt sagte, dass es während der langen Inhaftierung des mehrfach vorbestraften Mannes keine Zeichen einer Radikalisierung gegeben habe. Es werde jetzt noch untersucht, wie der Angreifer an seine Waffen gekommen sei und ob er Unterstützer gehabt habe.

Der 39-Jährige hatte mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr auf Polizisten geschossen und einen Beamten getötet. Im Auto des Mannes fanden die Ermittler eine weitere Schusswaffe sowie einen Koran. Der IS hatte die Tat bereits am Donnerstagabend für sich reklamiert.

Anfang des Jahres war der Mann erneut ins Visier der Ermittler geraten, weil es Hinweise gab, wonach er geäußert habe, dass er Polizisten umbringen wollte. Die Untersuchung habe jedoch keine ausreichenden Beweise erbracht.

Der Mann war bereits 2005 wegen versuchten Totschlags von Polizisten zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Später folgten drei weitere Verurteilungen, insbesondere wegen Gewalt gegen einen Justiz-Beschäftigten und einen Mitgefangenen. Einschließlich Untersuchungshaft saß er von 2001 bis 2015 fast durchgängig in Haft, wobei er zwischenzeitlich einige Monate Freigänger und 2013 einige Wochen auf freiem Fuß war.

@ dpa.de

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