Erdbeben, Neuseeland

Nach dem heftigen Erdbeben kehrt in Neuseeland keine Ruhe ein.

14.11.2016 - 13:00:06

Wirtschaftsfolgen überschaubar - Neuseeland: Touristen nach Erdbeben gestrandet. Ständig erschüttern Nachbeben die Region. Es ist Frühling, die Touristensaison hat begonnen. Hunderte Besucher sitzen fest.

  • Seismograph - Foto: Fredrik von Erichsen/Symbolbild

    Der rot markierte Erdbeben-Ausschlag auf einem Seismographen-Ausdruck. Ein schweres Beben hat Neuseeland erschüttert. Foto: Fredrik von Erichsen/Symbolbild

  • Furcht - Foto: Ross Setford

    Aus Furcht vor Nachbeben haben sich Menschen in Wellington auf der Straße versammelt. Foto: Ross Setford

  • Wellington - Foto: Ross Setford

    Die Splitter einer durch das Beben zerstörten Scheibe in der Hauptstadt Wellington. Foto: Ross Setford

  • Tsunami-Warnung - Foto: Ross Setford

    Tsunami-Warnung: Bis zu fünf Meter hohe Wellen rollen auf Teile der Südinsel Neuseelands zu. Foto: Ross Setford

  • Erdbebenschäden - Foto: Ross Setford

    Glas und Mauerwerk liegen in Wellington auf einem Gehweg. Foto: Ross Setford

  • Warten - Foto: Ross Setford

    In der Hauptstadt Wellington sammelten sich Hunderte Menschen in den Straßen, während Alarmsirenen heulten und Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge durch die Straßen jagten. Foto: Ross Setford

  • Schäden in Supermarkt - Foto: Ross Setford

    In einem Supermarkt sind Lebensmittel aus den Regalen gefallen. Foto: Ross Setford

  • Riss - Foto: Ross Setford

    In Wellington ist eine Straße aufgerissen. Foto: Ross Setford

  • Nicht befahrbar - Foto: David Alexander

    Bei dem neuen Beben haben Erdrutsche zahlreiche Straßen verschüttet. Foto: David Alexander

  • Abgesperrte Straße - Foto: David Alexander

    Eine Straße ist nach dem starken Beben in Neuseeland abgesperrt. Foto: David Alexander

Seismograph - Foto: Fredrik von Erichsen/SymbolbildFurcht - Foto: Ross SetfordWellington - Foto: Ross SetfordTsunami-Warnung - Foto: Ross SetfordErdbebenschäden - Foto: Ross SetfordWarten - Foto: Ross SetfordSchäden in Supermarkt - Foto: Ross SetfordRiss - Foto: Ross SetfordNicht befahrbar - Foto: David AlexanderAbgesperrte Straße - Foto: David Alexander

Wellington - Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland sind in einem Touristenörtchen Hunderte Urlauber gestrandet. Viele waren mit Campervans unterwegs, aber die Straßen nach Kaikoura 180 Kilometer nördlich von Christchurch waren durch Erdrutsche und Felsbrocken versperrt.

Touristen in prekären Lagen, etwa auf küstennahen Campingplätzen, wurden am Montag per Hubschrauber gerettet. «Es sind noch etwa 500 Touristen dort, wir werden sie so schnell wie möglich abholen und nach Littleton in Sicherheit bringen», sagte der Kommandeur des Transportschiffs Canterbury, Simon Rooke.

Das Beben erschütterte die Südinsel in der Nacht zu Montag und war bis in die Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel zu spüren. Die Erdbebenwarte GeoNet gab die Stärke mit 7,5 an. «Es war das schwerste Beben seit 2009», sagte Vulkanologin Sara McBride. Nach Tsunami-Alarm schwappten in der Nacht bis zu zwei Meter hohe Wellen an die Küsten, richteten aber keine zusätzlichen Schäden an.

Zwei Menschen kamen ums Leben. Eine Person erlitt einen Herzanfall. In Kaikoura wurde eine zweite Person tot aus den Trümmern eines Hauses geborgen. Sechs Verletzte seien mit dem Hubschrauber nach Christchurch gebracht, 15 vor Ort behandelt worden, sagte der Arzt Christopher Henry. Wasser- und Abwasserleitungen waren schwer beschädigt. Er rief die Menschen auf, Wasser zu sparen und strikte Hygiene einzuhalten. Es würden in Kürze Desinfektionsmittel verteilt.

In Häusern bröckelten Wände und Decken, in Supermärkten fielen Gegenstände aus Regalen, in Straßen taten sich tiefe Spalten auf. In weiten Landstrichen fiel der Strom aus. Nördlich von Kaikoura ging ein Erdrutsch in das Flussbett des Clarence nieder und staute das Wasser. Die Behörden warnten die Menschen in der Region, Abstand zum Fluss zu halten, weil das gestaute Wasser jederzeit durch die Schlammmassen brechen und eine Flutwelle auslösen könnte.

Die Naturschäden seien größer als befürchtet, meinte Regierungschef John Key nach einem Überflug. Er sah heftige Erdrutsche. «Dort ist einfach absolute Verwüstung, es wird Monate dauern, das wieder herzurichten», sagte er. Während des Fluges sah er eine Staubwolke, die durch eines der heftigen Nachbeben ausgelöst wurde. Die Aufräumarbeiten könnten Milliarden kosten, meinte er.

Ökonomen rechneten aber mit glimpflicheren Folgen als bei dem Erdbeben 2011 in Christchurch. «Einige Provinzstädte sind schwer betroffen, aber in den größeren Städten sind die Schäden offenbar überschaubar», sagte der Chefökonom der ASB-Bank, Nick Tuffley, der Fairfax-Nachrichtenredaktion. In Christchurch kamen 185 Menschen um. Die Notenbank schätzte die Wiederaufbaukosten für das 2011er Beben auf 40 Milliarden neuseeländische Dollar (gut 26 Milliarden Euro).

@ dpa.de

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