Prozesse, Terrorismus

München - Im Münchner NSU-Prozess ist weiter offen, wann die Bundesanwaltschaft mit ihrem Plädoyer beginnen kann - ob noch heute oder erst später.

19.07.2017 - 14:56:06

NSU-Prozess stockt weiter. Grund ist, dass der Streit über mögliche Tonaufnahmen des Plädoyers der Bundesanwaltschaft weitergeht. Das Oberlandesgericht hatte am Morgen die Anträge sämtlicher Verteidiger abgelehnt, den Schlussvortrag der Bundesanwaltschaft auf Tonband aufzuzeichnen. Dagegen intervenierte zunächst der Anwalt des Mitangeklagten Ralf Wohlleben, Olaf Klemke.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mutmaßlicher IS-Sympathisant gibt Anschlagspläne gegen Polizisten zu. Er habe geplant, entweder Polizisten oder Soldaten mit einem selbstgebauten Sprengsatz per Fernzündung zu töten, sagte der 26-jährige Sascha L. am Braunschweiger Landgericht. Dieser Plan habe aber zum Zeitpunkt seiner Festnahme im Februar nicht mehr bestanden, erklärte der nach eigenen Angaben zum Islam konvertierte Deutsche. Im Zuge der Vorbereitungen sei ihm klar geworden, dass sein Vorhaben unsinnig sei, sagte der in dem Verfahren Hauptangeklagte. Braunschweig - Zum Auftakt des Prozesses gegen einen mutmaßlichen IS-Sympathisanten hat der Angeklagte einen Anschlagsplan gestanden. (Politik, 20.09.2017 - 19:00) weiterlesen...

Urteil im Verfahren um Entführung von UN-Mitarbeiter erwartet. Einem Syrer werden am Oberlandesgericht Kriegsverbrechen gegen eine humanitäre Organisation, erpresserischer Menschenraub und Freiheitsberaubung vorgehalten. Der Mann kam 2014 als Flüchtling nach Deutschland. Stuttgart - Vier Jahre nach der achtmonatigen Entführung eines kanadischen UN-Mitarbeiters in Syrien wird heute in Stuttgart das Urteil gegen einen seiner mutmaßlichen Peiniger von damals gesprochen. (Politik, 20.09.2017 - 04:48) weiterlesen...

Verhandlungstermine gestrichen - NSU-Prozess verzögert sich wegen neuer Befangenheitsanträge. München - Zwei neue Befangenheitsanträge verzögern den NSU-Prozess. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat daher die Verhandlungstermine an diesem Mittwoch und Donnerstag gestrichen. Der Prozess werde erst am 26. September fortgesetzt, teilte das OLG mit. Verhandlungstermine gestrichen - NSU-Prozess verzögert sich wegen neuer Befangenheitsanträge (Politik, 19.09.2017 - 11:34) weiterlesen...

Neuer Befangenheitsantrag bringt NSU-Prozess ins Stocken. Die Verteidiger des mutmaßlichen Terrorhelfers André E. stellten außerhalb der Hauptverhandlung ein entsprechendes Ablehnungsgesuch, wie ein Justizbeamter mitteilte. Der Prozesstag wurde deshalb abgesagt, weil zunächst ein anderer Senat über den Befangenheitsantrag entscheiden muss. Der Prozess soll nun erst am Mittwoch kommender Woche fortgesetzt werden. Bundesanwalt Herbert Diemer hatte am Dienstag die Höchststrafe für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe gefordert: lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung. München - Ein neuer Befangenheitsantrag verzögert die mit Spannung erwarteten Plädoyers der Nebenkläger im Münchner NSU-Prozess. (Politik, 14.09.2017 - 17:58) weiterlesen...