Migration, Flüchtlinge

München - Etwa 60 Menschen haben im Flughafen München gegen eine weitere Sammelabschiebung nach Afghanistan protestiert.

24.04.2017 - 23:56:06

Demonstration gegen neue Sammelabschiebung nach Afghanistan. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich. Sie richtete sich gegen den inzwischen vierten Flug, mit dem abgelehnte Asylbewerber von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben werden. Laut Pro Asyl sollte der Flug mit der Sammelabschiebung vom Münchner Flughafen aus starten. Nach Angaben aus Afghanistan wird der Flug mit den Migranten am frühen Morgen in Kabul erwartet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Eine neue Generation. Etwa 430.000 Angehörige der muslimischen Volksgruppe sind aus dem buddhistischen Myanmar ins Nachbarland geflohen. Eine Rohingya-Mutter hält in Bangladesch vor ihrem provisorischen Zelt ihr Baby im Arm. (Media, 26.09.2017 - 07:52) weiterlesen...

Gericht lehnt Freigabe des Rettungsschiffs «Iuventa» ab. Jugend Rettet reagierte mit Unverständnis. Die Hilfsorganisation sieht sich nach eigenen Angaben als «Opfer einer politischen Kampagne». Das Rettungsschiff «Iuventa» liegt seit August in Trapani vor Anker. Die italienischen Justiz ermittelt gegen die Hilfsorganisation. Ihr wird vorgeworfen, auf dem Mittelmeer bei der Rettung von Migranten mit Schleppern zusammengearbeitet zu haben. Trapani - Ein Gericht im sizilianischen Trapani hat den Antrag der deutsche Hilfsorganisation Jugend Rettet auf Freigabe ihres Rettungsschiffs «Iuventa» abgelehnt. (Politik, 23.09.2017 - 01:14) weiterlesen...

21 Flüchtlinge vor türkischer Schwarzmeerküste ertrunken. Nach fünf vermissten Schiffbrüchigen werde gesucht, teilte die türkische Küstenwache mit. 40 Menschen seien gerettet worden. Der Fischkutter, auf dem die Flüchtlinge unterwegs waren, war rund 120 Kilometer nördlich des türkischen Küstenorts Kefken gesunken. Seit einiger Zeit kommen immer mehr Flüchtlinge über die Türkei und das Schwarze Meer nach Rumänien. Istanbul - Bei einem Schiffsunglück vor der türkischen Schwarzmeerküste sind mindestens 21 Flüchtlinge ums Leben gekommen. (Politik, 22.09.2017 - 22:44) weiterlesen...

15 Flüchtlinge vor türkischer Schwarzmeerküste ertrunken. Nach 13 bis 15 weiteren Flüchtigen werde gesucht, teilte die türkische Küstenwache mit. 40 Menschen seien gerettet worden, nachdem der Fischkutter rund 120 Kilometer nördlich des türkischen Küstenorts Kefken sank. Woher die Flüchtlinge stammten und welches Ziel der Fischkutter ansteuern wollte, ist bisher nicht bekannt. Istanbul - Bei einem Schiffsunglück vor der türkischen Schwarzmeerküste sind mindestens 15 Flüchtlinge ums Leben gekommen. (Politik, 22.09.2017 - 15:22) weiterlesen...

Fluchttragödie in Asien - Bangladesch fordert sichere Rückkehr für Rohingya. In ihrer Rede bei der UN-Generaldebatte bezeichnete Sheikh Hasina die Rohingya als «hungrig, verzweifelt und hoffnungslos». New York - Die Premierministerin von Bangladesch hat eine sichere und würdevolle Rückkehr für die muslimische Minderheit der Rohingya ins benachbarte Myanmar gefordert. (Politik, 22.09.2017 - 09:00) weiterlesen...

Mob attackiert Hilfslieferung - Rohingya in «akuter Not». Aus einer Gruppe mehrerer Hundert Randalierer heraus seien Steine und Molotow-Cocktails geworfen und einige Polizisten verletzt worden, teilte die Regierung mit. Die Beamten hätten ein Boot der Organisation mit Hilfsgütern für Binnenvertriebene beschützt. Auch in Bangladesch benötigten Rohinga-Flüchtlinge dringend Hilfe, mahnte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Diese seien in «akuter Not». Sittwe - Ein wütender Mob hat in Myanmars Unruheregion Rakhine eine Hilfslieferung des Roten Kreuzes mit Gewalt zu verhindern versucht. (Politik, 21.09.2017 - 17:48) weiterlesen...