Raumfahrt, Russland

Moskau - Nach dem Absturz eines russischen Raumfrachters suchen Spezialisten nach den Wrackteilen an der Grenze zur Mongolei.

02.12.2016 - 12:06:06

Spezialisten suchen nach Wrackteilen von russischem Raumfrachter. Der Transporter vom Typ Progress war gestern mit einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Er sollte die Internationale Raumstation ISS mit Nachschub versorgen. Aus einer Höhe von etwa 190 Kilometern stürzte der Raumfrachter ab. Viele Teile seien verglüht, hieß es. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos geht von einem Defekt in der Verbrennungskammer der Rakete aus.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Offiziell ins Team eintreten - «Explornaut» Matthias Maurer: Neuer deutscher Astronaut. Wann der «Explornaut» losfliegen wird, steht allerdings noch nicht fest. Das Training läuft schon länger, nun ist ein weiterer Schritt getan: Der Saarländer Matthias Maurer soll neuer Astronaut der Raumfahrtagentur Esa werden. (Wissenschaft, 20.01.2017 - 09:10) weiterlesen...

Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut. Köln - Nach Alexander Gerst wird ein weiterer Deutscher zum Team der Esa-Astronauten gehören. Der Saarländer Matthias Maurer, Jahrgang 1970, soll nach derzeitiger Planung am 16. Februar offiziell eintreten, wie ein Sprecher der Europäischen Raumfahrtagentur in Köln sagte. Bislang waren elf Deutsche auf Missionen im Weltraum, zuletzt «Astro-Alex» im Jahr 2014. Der Eintritt ins Team bedeute nicht automatisch, dass Maurer bald ins All fliegt - eine konkrete Mission für ihn gebe es noch nicht, hieß es von der Esa weiter. Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut (Politik, 19.01.2017 - 19:46) weiterlesen...

Mehrere Uhren in Galileo-Satelliten ausgefallen. Betroffen seien bislang zehn Uhren, sagte der Chef der europäischen Raumfahrtagentur Esa, Jan Wörner, in Paris. «Wir wissen nicht, ob wir sie wiederbeleben können.» Weil jeder Galileo-Satellit insgesamt vier Uhren an Bord hat, seien bislang aber noch alle der ins All gebrachten Satelliten funktionsfähig. Präzise Zeitinformationen sind entscheidend, damit das System funktioniert. Bislang sind 18 Galileo-Satelliten im All, die Europa vom amerikanischen GPS unabhängig machen sollen. Paris - In den Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo sind mehrere Uhren ausgefallen. (Politik, 18.01.2017 - 09:54) weiterlesen...