Unwetter, Deutschland

Mit Starkregen und Hagel ist Sturmtief «Paul» über das Land gezogen.

23.06.2017 - 10:34:05

Starkregen, Sturm, Schäden - Bahnverkehr nach Unwetter weiter gestört. Vor allem Reisende und Wochenendpendler werden unter den Auswirkungen des Unwetters noch zu leiden haben.

  • Unwetter in Hannover - Foto: Peter Steffen

    Feuerwehrmänner schneiden nach einem schweren Unwetter in Hannover ein Fahrzeug unter einem Baum frei. Foto: Peter Steffen

  • Blitze in Oberfranken - Foto: Nicolas Armer

    Blitze erhellen in der Nacht zum Freitag den Himmel über dem oberfränkischen Bad Staffelstein. Foto: Nicolas Armer

  • Umgestürzter Baum - Foto: Daniel Bockwoldt

    Feuerwehrleute heben in Havighorst (Schleswig-Holstein) mit einem Kran einen umgestürzten Baum von einem Haus. Foto: Daniel Bockwoldt

  • Nach den Unwettern - Foto: Joachim Mangler

    Unter der Bahnbrücke am Südring in Rostock stehen nach den Unwettern in der Nacht die Straßenbahnschienen unter Wasser. Foto: Joachim Mangler

  • Gewitter - Foto: Patrick Pleul

    Eine von Blitzen erhellte Gewitterzelle zieht in der Nacht über den Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul

  • Zug fällt aus - Foto: Paul Zinken

    Auf einer Hinweistafel im Berliner Hauptbahnhof werden Zugverspätungen angezeigt. Reisende müssen sich nach dem Sturmtief "Paul" auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. Foto: Paul Zinken

  • Aufräumen in Berlin - Foto: Ralf Hirschberger

    Feuerwehrmänner sind an der gesperrten Zufahrt zur Insel Schwanenwerder in Berlin mit der Sicherung eines beschädigten Baumes beschäftigt. Foto: Ralf Hirschberger

Unwetter in Hannover - Foto: Peter SteffenBlitze in Oberfranken - Foto: Nicolas ArmerUmgestürzter Baum - Foto: Daniel BockwoldtNach den Unwettern - Foto: Joachim ManglerGewitter - Foto: Patrick PleulZug fällt aus - Foto: Paul ZinkenAufräumen in Berlin - Foto: Ralf Hirschberger

Hamburg - Nach dem heftigen Sturmtief «Paul» mit mindestens zwei Todesopfern ist der Bahnverkehr in Deutschland noch immer gestört. Die ICE-Strecke Berlin-Düsseldorf ist wegen eines Oberleitungsschaden zwischen Bielefeld und Gütersloh seit dem frühen Morgen unterbrochen.

Der Verkehr wird über Osnabrück umgeleitet. Auch die Strecke Hamburg-Hannover bleibt voraussichtlich bis zum Mittag gesperrt, wie die Deutsche Bahn in Berlin mitteilte. Auch hier wird der Fernverkehr umgeleitet. Das bedeutet aber Verspätungen - das trifft viele Reisende ausgerechnet vor dem Wochenende. Der Zugverkehr auf der Strecke Hamburg-Bremen rollt hingegen wieder. In Ostdeutschland sind viele Regionalstrecken betroffen.

«Paul» war am Donnerstag und in der Nacht mit Gewittern, Starkregen, Hagel und einem Tornado über die Nordhälfte Deutschlands gezogen. Mindestens zwei Menschen starben in Niedersachsen: Ein 50-Jähriger wurde nahe Uelzen in einem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Bei Gifhorn starb eine 83 Jahre alte Frau, nachdem sie mit ihrem Auto durchs Geäst eines umgestürzten Baumes gefahren war.

Allein in Hamburg rückte die Feuerwehr laut Sprecher bis zum Freitagmorgen rund 240 Mal aus. Bei den Einsätzen waren demnach meist Bäume auf Straßen, Häuser oder Bahngleise gefallen. Am Bahnhof Altona richteten Hilfsorganisationen am Donnerstagabend eine Notunterkunft für gestrandete Bahnreisende ein, wie ein Feuerwehr-Sprecher sagte. Weitere 300 Schlafplätze standen den Festsitzenden in einer Schule zur Verfügung. Die Bahn stellte zudem vier Schlafwagenzüge bereit.

In Berlin wurde ein Flüchtlingsheim mit 200 Bewohnern geräumt, weil ein Blitz in ein Nachbargebäude eingeschlagen war. Nach Angaben der Feuerwehr fing der Garagenkomplex gegen 4.45 Uhr Feuer, insgesamt brannten etwa 170 Quadratmeter. Wegen der starken Rauchentwicklung räumten die Einsatzkräfte die nahe Flüchtlingsunterkunft. In der Hauptstadt gab es 300 wetterbedingte Feuerwehreinsätze. Im Berliner Olympiastadion gab die Popgruppe Depeche Mode trotz heftiger Gewitterschauer vor Tausenden durchnässten Fans ein Konzert.

Derweil musste die Rockband Guns N' Roses in Hannover ihre Show unterbrechen. Rund 70 000 Fans mussten den Zuschauerraum verlassen und wurden in einer angrenzenden Messehalle untergebracht. Nachdem das Unwetter durchgezogen war, setzte die Band das Konzert fort.

@ dpa.de

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