Verteidigung, Bundeswehr

Mit Aufklärungsjets unterstützt die Bundeswehr den Kampf gegen die Terrormiliz IS.

01.11.2016 - 11:38:06

Bundeswehr-Tornados im Nordirak zwischengelandet. Ein Zwischenfall bei der Luftbetankung zweier deutscher Tornados wirft ein Schlaglicht auf die Risiken. «Kein Grund zur Sorge», versichert das Verteidigungsministerium.

Berlin - Ein technischer Defekt hat zwei zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der Türkei stationierte Tornado-Jets der Luftwaffe zur Zwischenlandung im Nordirak gezwungen. Die Bundeswehr sprach am späten Montagabend von einer «Luftnotlage».

Dies sei der offizielle Sprachgebrauch für solche Vorfälle; «zur Sorge um die Sicherheit der Piloten besteht kein Anlass», betonte am Dienstag ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Auch das Einsatzführungskommando in Potsdam wies darauf hin, dass es sich nicht um eine Notlandung gehandelt habe.

Der Defekt wurde den Angaben zufolge am Montagnachmittag durch starke Turbulenzen bei einer routinemäßigen Luftbetankung an einem der Aufklärungsjets verursacht. Die Betankung musste daraufhin abgebrochen werden. Die Piloten entschieden, den nächstgelegenen Flugplatz in Erbil in der nordirakischen Kurdenregion anzusteuern, da eine Rückkehr zum Nato-Stützpunkt im türkischen Incirlik wegen Treibstoffmangels nicht mehr möglich war.

Nach der Landung in Erbil wurde laut Bundeswehr festgestellt, dass die Maschine trotz des Defekts am Tankausleger weiter flugfähig war. Beide Jets wurden am Boden betankt und kehrten am Abend zu ihrem türkischen Stützpunkt Incirlik zurück.

Die Bundeswehr unterstützt von der Nato-Basis aus die Luftangriffe der Militärallianz im Kampf gegen den IS («Counter Daesh»). Sie setzt dabei neben sechs Tornado-Aufklärungsjets ein Tankflugzeug ein. Künftig sollen auch deutsche Soldaten in Nato-Aufklärungsmaschinen des Typs «Awacs» die Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien und im Irak unterstützen. Der Bundestag wird voraussichtlich im November über den Einsatz abstimmen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Nach Sondierungsverhandlungen - Bundeswehrverband «erschüttert» über GroKo-Pläne. «Ich bin enttäuscht und erschüttert vom Ergebnis der Sondierungen», sagte Verbandschef André Wüstner der Deutschen Presse-Agentur. Berlin - Der Bundeswehrverband hat die Pläne von Union und SPD für die Truppe scharf kritisiert und als unverantwortlich zurückgewiesen. (Politik, 14.01.2018 - 09:10) weiterlesen...

Bundeswehrverband «erschüttert» über GroKo-Pläne. «Ich bin enttäuscht und erschüttert vom Ergebnis der Sondierungen», sagte Verbandschef André Wüstner der dpa. Die ausgehandelten Etatsteigerungen für die Bundeswehr reichten bei weitem nicht aus. Zum Ergebnis der Sondierungsverhandlungen über eine große Koalition gehört die Erhöhung des Etats für Verteidigungs-, und für Entwicklungsausgaben von zwei Milliarden Euro bis 2021. Welcher Anteil des Betrags an die Bundeswehr geht, bleibt im Papier unklar. Berlin - Der Bundeswehrverband hat die Pläne von Union und SPD für die Truppe scharf kritisiert und als unverantwortlich zurückgewiesen. (Politik, 14.01.2018 - 04:56) weiterlesen...

Bericht: Bundeswehr muss alte Rettungshubschrauber nutzen. Die Neubeschaffung der Helikopter verzögere sich, weil sich die Hersteller Bell und Airbus vor der Vergabekammer des Bundes streiten. Nach Schätzungen der Rüstungsabteilung sei mit neuen SAR-Hubschraubern frühestens im Jahr 2020 zu rechnen. Bis dahin müsse sich die Truppe weiter mit den altersschwachen Bell-Hubschraubern behelfen - ein Modell, das seit dem Ende der sechziger Jahre im Einsatz ist. Berlin - Die Bundeswehr muss nach einem «Spiegel»-Bericht weiter auf ein Nachfolgemodell für ihre alten Rettungshubschrauber vom Typ Bell UH-1D warten. (Politik, 13.01.2018 - 10:52) weiterlesen...