Prozesse, Terrorismus

Mehr als vier Jahre dauerte die Beweisaufnahme im Terrorverfahren gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer.

19.07.2017 - 15:46:06

Vorerst keine Plädoyers - NSU-Prozess bis Dienstag unterbrochen. Jetzt sollten die Plädoyers beginnen. Doch nach einem heftigen Streit zwischen Verteidigern und Gericht wurde der Prozess vertagt.

  • NSU-Prozess - Foto: Peter Kneffel

    Beate Zschäpe mit ihren Anwälten im Gerichtssaal. Foto: Peter Kneffel

  • Beate Zschäpe - Foto: Peter Kneffel

    Hauptangeklagte im NSU-Prozess ist Beate Zschäpe. Sie lebte fast 14 Jahre mit den Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Untergrund. Foto: Peter Kneffel

  • Fortsetzung NSU-Prozess - Foto: Andreas Gebert

    Die Angeklagte Beate Zschäpe kommt in den Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München. Foto: Andreas Gebert

  • Im Gerichtssaal - Foto: Andreas Gebert

    Die Angeklagte Beate Zschäpe (vorne, 2.v.r) sitzt zwischen ihren Anwälten Hermann Borchert (2.v.l) und Mathias Grasel (r). Foto: Andreas Gebert

  • Angehörige - Foto: Andreas Gebert

    Die Tochter des ersten NSU-Mordopfers, Semiya Simsek (r), und ihre Mutter Adile sprechen vor dem Oberlandesgericht in München mit Reportern. Foto: Andreas Gebert

NSU-Prozess - Foto: Peter KneffelBeate Zschäpe - Foto: Peter KneffelFortsetzung NSU-Prozess - Foto: Andreas GebertIm Gerichtssaal - Foto: Andreas GebertAngehörige - Foto: Andreas Gebert

München - Die Plädoyers im Münchner NSU-Prozess werden frühestens am kommenden Dienstag beginnen. Wegen teils heftiger Auseinandersetzungen über mögliche Tonaufnahmen des Schlussvortrags der Bundesanwaltschaft beendete der Vorsitzende Richter Manfred Götzl den Prozesstag am Mittwochnachmittag.

Das Verfahren wird am Dienstag fortgesetzt. Das Oberlandesgericht hatte am Vormittag die Anträge sämtlicher Verteidiger abgelehnt, das Plädoyer der Ankläger aufzuzeichnen. Dagegen intervenierte zunächst der Anwalt des Mitangeklagten Ralf Wohlleben, Olaf Klemke. Er beantragte unter anderem, notfalls einen Stenotypisten mit der Mitschrift des Plädoyers zu beauftragen. Dem schlossen sich fast alle Verteidiger der fünf Angeklagten an. Darüber muss das Gericht nun beraten und entscheiden.

@ dpa.de

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