Wahlen, Bundestag

Mainz - Die SPD verharrt gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl im Umfragetief.

08.09.2017 - 10:20:07

«Politbarometer» - SPD kommt nicht aus dem Umfragetief. Im ZDF-«Politbarometer» bleiben die Sozialdemokraten unverändert bei 22 Prozent. Im ARD-«Deutschlandtrend» vom Donnerstag kam die SPD nur auf 21 Prozent.

Beide Werte liegen unter dem historisch schlechtesten SPD-Wahlergebnis von 2009, als die Partei mit dem damaligen Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier 23,0 Prozent holte. Am 24. September wird der Bundestag gewählt.

Die Union büßt im neuen «Politbarometer» einen Punkt ein und käme auf 38 Prozent. Die Linke verharrt bei 9 Prozent, die Grünen bleiben bei 8 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt auf 9 Prozent. Dagegen legte die AfD um einen Punkt auf 9 Prozent zu.

Auf der Liste der zehn beliebtesten Politiker kann Schulz indes punkten. Mit einer Durchschnittsnote von 1,1 (zuvor 0,7) rückt er laut ZDF auf Platz vier vor. Merkel führt weiter mit einem Wert von 2,0 (zuvor 2,1).

Es folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 1,7 und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) mit 1,5. Es war die erste ZDF-«Politbarometer»-Umfrage nach dem TV-Duell der beiden Kandidaten Merkel und Schulz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merkel und Schulz sehen noch mögliche Bewegung bis zur Wahl. Merkel betonte im RTL-Sommerinterview: «Ich sage jedem und jeder, dass diese Wahl nicht entschieden ist.» Koalitionspräferenzen ließ sie weiterhin nicht erkennen. Schulz kündigte noch harte Auseinandersetzungen mit der Union bis zur Wahl an. Kanzleramtschef Peter Altmaier riet unzufriedenen Bürgern, lieber auf eine Stimme bei der Wahl zu verzichten, als AfD zu wählen. Berlin - Im Endspurt bis zur Bundestagswahl halten Kanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Martin Schulz noch Bewegung für möglich - ungeachtet des Umfrage-Vorsprungs der Union. (Politik, 19.09.2017 - 17:54) weiterlesen...

Forschungsinstituts YouGov - Neues Umfrage-Modell sieht AfD deutlich als dritte Kraft. Die Union kommt demnach auf 36 Prozent und 255 Sitze, die SPD auf 25 Prozent und 176 Sitze. Berlin - Ein Umfrage-Modell des Meinungsforschungsinstituts YouGov sieht die AfD nach der Bundestagswahl mit 12 Prozent und 85 Sitzen deutlich als drittstärkste Kraft im Bundestag. (Politik, 19.09.2017 - 17:52) weiterlesen...

Wahlkampfendspurt - Merkel und Schulz sehen noch mögliche Bewegung bis zur Wahl. Was passiert noch bis zur Entscheidung am 24. September? Sowohl die in den Umfragen deutlich führende Kanzlerin als auch der mühsam kämpfende Rivale wappnen sich für angespannte letzte Wahlkampftage. Wahlkampfendspurt - Merkel und Schulz sehen noch mögliche Bewegung bis zur Wahl (Politik, 19.09.2017 - 17:46) weiterlesen...

Neues Umfrage-Modell sieht AfD deutlich als dritte Kraft. Die Union kommt demnach auf 36 Prozent und 255 Sitze, die SPD auf 25 Prozent und 176 Sitze. Auf die AfD folgen die Linke mit 10 Prozent und 74 Sitzen, die FDP mit 7 Prozent und 52 Sitzen und die Grünen mit 6 Prozent und 44 Sitzen. Die neue Umfragemethode erlaube nicht nur Aussagen zu Wahlentscheidungen bei der Zweitstimme, sondern berechne diese auch für die Erststimme, erklärte das Umfrageinstitut. Berlin - Ein Umfrage-Modell des Meinungsforschungsinstituts YouGov sieht die AfD nach der Bundestagswahl mit 12 Prozent und 85 Sitzen deutlich als drittstärkste Kraft im Bundestag. (Politik, 19.09.2017 - 15:04) weiterlesen...

Jugendliche gaben CDU/CSU bei U18-Wahl die meisten Stimmen. Bei der nicht repräsentativen Abstimmung als Übung für junge Menschen vor der Bundestagswahl kam die CDU/CSU auf 28,5 Prozent, die SPD erreichte 19,8 Prozent. Drittstärkste Kraft wurden die Grünen mit 16,6 Prozent. Ginge es nach den Nachwuchswählern, wären auch die Linken mit 8,1 Prozent, die AfD mit 6,8 und die FDP mit 5,7 Prozent im Bundestag vertreten. An der U18-Wahl hatten am vergangenen Freitag rund 220 000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Berlin - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben bei der U18-Wahl des Bundesjugendrings am häufigsten für die Union gestimmt. (Politik, 19.09.2017 - 14:38) weiterlesen...

FDP und AfD vor Bundestagswahl im Nahkampf. AfD-Chefin Frauke Petry warf dem FDP-Spitzenkandidaten Christian Lindner vor, er ködere die Unzufriedenen kurz vor der Bundestagswahl mit ungedeckten Schecks. Lindner schmähte die Konkurrenz als populistische Provokationsmaschine. Im parlamentarischen Alltag sei die AfD «ein Schaf im Wolfspelz», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Petry sagte der dpa, der von der FDP beschlossene «Trendwende»-Plan sei eine «professionell vermarktete Luftnummer». Berlin - Wenige Tage vor der Bundestagswahl gehen die Spitzenpolitiker von FDP und AfD in den Clinch. (Politik, 19.09.2017 - 14:26) weiterlesen...