Migration, Flüchtlinge

Madrid / Ceuta - Hunderte Migranten haben den Grenzzaun zur spanischen Exklave Ceuta in Marokko gestürmt.

17.02.2017 - 11:40:05

Hunderte überwinden Grenze - Verletzte bei Massenansturm auf spanische Exklave Ceuta. Etwa 400 Menschen sei es dabei gelungen, auf spanisches Gebiet zu gelangen, berichtete die Nachrichtenagentur «Europa Press» unter Berufung auf Polizeikreise.

Andere spanische Medien sprachen von 500 Immigranten, die Spanien erreicht hätten. Mehrere Sicherheitskräfte und Flüchtlinge seien verletzt worden und müssten ärztlich behandelt werden, hieß es. Die Migranten stammen überwiegend aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Der doppelte Zaun, der Ceuta von Nordafrika trennt, ist acht Kilometer lang und sechs Meter hoch. Zuletzt war es im Dezember mehreren Hundert illegalen Einwanderern gelungen, den Zaun zu überwinden. Auch damals gab es zahlreiche Verletzte, als Grenzschützer und Polizisten versuchten, die Menschenmasse abzuwehren. In der Neujahrsnacht gab es einen weiteren Ansturm von mehr als 1100 Migranten, jedoch gelang es nur zwei von ihnen, den Zaun zu überwinden.

Spanien verfügt in Nordafrika über zwei Exklaven, die beide von Marokko beansprucht werden: Ceuta an der Meerenge von Gibraltar und das 250 Kilometer weiter östlich gelegene Melilla. In der Nähe der Gebiete harren Zehntausende notleidende Afrikaner sowie mittlerweile auch Syrer aus, die auf eine Chance hoffen, in die EU zu gelangen.

@ dpa.de

Vergessen Sie Börsenliteratur!

Lesen Sie nur noch dieses Buch: „Der Börsenflüsterer“ von Meir Barak! Der gefeierte Börsenspezialist Barak zeigt Ihnen im kostenlosen ersten Teil seins Buches, wie Sie jetzt an der Börse aus der Routine ausbrechen können. Sie werden weniger arbeiten und trotzdem mehr verdienen. Und so einfach geht es …!

Weitere Meldungen

Asylbewerberheim in Montabaur in Flammen - Drei Verletzte. Zwei der Bewohner und ein Feuerwehrmann kamen nach Angaben der Polizei mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftigung in ein Krankenhaus. Mehr als 100 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, sie löschten die Flammen im Verlauf des Vormittags. In dem Gebäude im dörflich geprägten Montabaurer Stadtteil Horressen waren 18 Flüchtlinge gemeldet. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst noch nichts sagen. Montabaur - Ein Asylbewerberheim in Montabaur ist am Morgen in Brand geraten. (Politik, 22.06.2017 - 12:12) weiterlesen...

Gerettet Gerettet: Zwei Männer aus dem Sudan auf dem Deck eines Rettungsbootes der spanischen NGO «Open Arms». (Media, 22.06.2017 - 10:14) weiterlesen...

Vier Angeklagte - 71 Tote im Kühllaster: Mordprozess in Ungarn eröffnet. Eingepfercht im Laderaum eines Lasters hatten sie keine Luft zum Atmen und erstickten. Die Anklage lautet Mord. Vier mutmaßliche Schepper sollen vor zwei Jahren den qualvollen Tod von einer großen Gruppe Flüchtlingen verursacht haben. (Politik, 21.06.2017 - 22:06) weiterlesen...

Tote im Kühllaster: Mordprozess in Ungarn angelaufen. Vor dem Gericht in Kecskemét in Südungarn sind vier Männer - ein Afghane und drei Bulgaren - des Mordes angeklagt. Internationale Medien begleiteten den Prozessauftakt mit enormem Interesse. Sieben weitere Bulgaren werden beschuldigt, zusammen mit den anderen vier Männern 1200 Migranten über Ungarn weiter Richtung Westen und Norden geschmuggelt zu haben. Der Fall löste international große Erschütterung aus. Kecskemét - Knapp zwei Jahre nach dem Erstickungstod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster hat in Ungarn der Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen begonnen. (Politik, 21.06.2017 - 17:54) weiterlesen...

Vier Angeklagte - 71 Tote im Kühllaster: Mordprozess in Ungarn beginnt. Eingepfercht im Laderaum eines Lasters hatten sie keine Luft zum Atmen und erstickten. Die Anklage lautet Mord. Vier mutmaßliche Schepper sollen vor zwei Jahren den qualvollen Tod von einer großen Gruppe Flüchtlingen verursacht haben. (Politik, 21.06.2017 - 15:26) weiterlesen...

Vier Angeklagte - 71 Tote im Kühllaster: Mordprozess in Ungarn angelaufen. Nun sitzen die mutmaßlichen Verantwortlichen in Ungarn auf der Anklagebank. Ihnen droht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die grausige Fund Dutzender toter Flüchtlinge in einem Kühllaster ging im Sommer 2015 um die Welt. (Politik, 21.06.2017 - 10:16) weiterlesen...