G7, Konflikte

Lucca - Die USA wollen nach Aussage ihres Außenministers Rex Tillerson strategische Optionen und Möglichkeiten ausloten, um die Gewalt in Syrien einzudĂ€mmen.

11.04.2017 - 14:04:04

AbschlusserklÀrung - G7 wollen Syrien-Konflikt gemeinsam mit Russland lösen

  • Donald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais

    US-PrÀsident Donald Trump. Foto: Pablo Martinez Monsivais

  • «Familienfoto» - Foto: Riccardo Dalle Luche/ANSA

    «Familienfoto» auf dem G7-Außenministertreffen in Italien. Foto: Riccardo Dalle Luche/ANSA

  • GesprĂ€che - Foto: Riccardo Dalle Luche

    US-Außenminister Rex Tillerson (l) und der britische Außenminister Boris Johnson (r) sitzen beim G7-Außenministertreffen an einer Konferenztafel. Foto: Riccardo Dalle Luche

  • G7-Außenministertreffen - Foto: Riccardo Dalle Luche

    Zur G7 gehören neben den USA und Deutschland Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Japan. Foto: Riccardo Dalle Luche

  • Protest - Foto: Davie Bosco

    Hunderte Demonstranten haben sich in Lucca getroffen, um gegen das G7-Außenministertreffen zu protestieren. Foto: Davie Bosco

  • Polizei im Einsatz - Foto: Davie Bosco

    Polizisten drĂ€ngen Demonstranten zurĂŒck. Bei dem Versuch in die «Rote Zone» vorzudringen, kam es zu Auseinandersetzungen. Foto: Davie Bosco

  • Schweigeminute - Foto: Glen Johnson

    EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, US-Außenminister Rex Tillerson und der italienische Außenminister Angelino Alfano nehmen an einer Schweigeminute teil. Foto: Glen Johnson

Donald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais«Familienfoto» - Foto: Riccardo Dalle Luche/ANSAGesprĂ€che - Foto: Riccardo Dalle LucheG7-Außenministertreffen - Foto: Riccardo Dalle LucheProtest - Foto: Davie BoscoPolizei im Einsatz - Foto: Davie BoscoSchweigeminute - Foto: Glen Johnson

Die Vereinigten Staaten hofften außerdem, dass der syrische PrĂ€sident Baschar al-Assad nicht Teil einer Zukunft Syriens sein werde, sagte Tillerson beim G7-Außenministertreffen im italienischen Lucca, wo der Syrienkrieg im Mittelpunkt der Beratungen der sieben fĂŒhrenden westlichen Staaten stand. Im Anschluss reist Tillerson weiter nach Moskau, wo er am Mittwoch seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow treffen wird.

Vor seiner Reise drĂ€ngte Tillerson Russland, in dem BĂŒrgerkrieg klar Stellung zu beziehen. Moskau mĂŒsse wĂ€hlen, ob es sich mit den USA und ihren VerbĂŒndeten oder mit der syrischen Regierung Assads, dem Iran und der Hisbollah verbĂŒnden wolle, sagte Tillerson in Lucca.

Russland und der Iran sind seit Jahren VerbĂŒndete Assads. Die G7-Staaten wollen Russland aber zu neuen Verhandlungen ĂŒber ein Ende des inzwischen sechs Jahre wĂ€hrenden Kriegs bewegen. Die USA hatten in der vergangenen Woche einen Vergeltungsangriff auf eine Luftwaffenbasis von Assads Truppen lanciert - als Antwort auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff der Regierungsarmee gegen einen von Rebellen kontrollierten Ort.

Tillerson warf Russland vor, darin gescheitert zu sein, Assad von dem Gebrauch von Chemiewaffen abzuhalten. Es sei unklar, ob Russland seine Verpflichtung nicht ernst genommen habe oder «unfĂ€hig» war. «Aber diese Unterscheidung macht fĂŒr die Toten keinen großen Unterschied», sagte Tillerson. «Wir dĂŒrfen nicht zulassen, dass das wieder geschieht.»

@ dpa.de