EU, Brexit

London - Die Briten haben sich vor neun Monaten in einer historischen Abstimmung für die Trennung von der Europäischen Union (Brexit) entschieden.

20.03.2017 - 17:12:05

Hintergrund - Der Artikel 50 des EU-Vertrags und die Vorgaben zum Brexit. In Artikel 50 des EU-Vertrags ist geregelt, wie der Austritt abläuft.

Sobald London den Europäischen Rat offiziell vom Austrittswunsch Großbritanniens unterrichtet hat, können die Verhandlungen beginnen.

Nach zwei Jahren muss der Prozess abgeschlossen sein. Die Frist kann zwar verlängert werden - die Hürden dafür sind aber sehr hoch.

Die Europäische Union begibt sich mit dem britischen Austritt auf unbekanntes Terrain. Denn der Artikel 50 gibt zwar den Rahmen der Verhandlungen vor, regelt aber nicht alle Einzelheiten.

Für die EU wird Michel Barnier am Verhandlungstisch sitzen. Der Franzose hat sich als Bankenregulierer in der EU-Kommission einen Namen gemacht. Er diente auch als Minister in mehreren konservativen französischen Regierungen. Zu den Hauptakteuren auf britischer Seite zählen Brexit-Minister David Davis und der EU-Botschafter Tim Barrow.

Das Austrittsabkommen muss am Ende mit einer qualifizierten Mehrheit der verbleibenden 27 Mitgliedstaaten beschlossen werden - von mindestens 55 Prozent der Länder, die 65 Prozent der Bevölkerung repräsentieren müssen. Auch das EU-Parlament muss zustimmen.

Wenn kein Abkommen zustande kommt und keine Fristverlängerung gewährt wird, würde Großbritannien zwei Jahre nach dem Einreichen des Austrittsgesuchs ungeregelt aus der EU ausscheiden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Musikalische Interpretation - EU-Austritt vertont: Brexit-Big-Band geht auf Tour. Jetzt hat ihn der Landsmann Matthew Herbert musikalisch verarbeitet. Auf seiner Tour durch das Vereinigte Königreich und Europa will er weitere Künstler in das Projekt einbinden. Der Brexit Großbritanniens ist sehr umstritten. (Unterhaltung, 18.11.2017 - 12:30) weiterlesen...

EU: Rascher Durchbruch bei Brexit-Verhandlungen möglich. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sagte, er hoffe auf eine Einigung mit Großbritannien bei den strittigen Austrittsfragen bis Dezember. «Aber es ist noch Arbeit zu tun», fügte er am Rande des EU-Sozialgipfels in Göteborg hinzu. Großbritannien will 2019 aus der EU austreten und möglichst rasch die künftigen Beziehungen klären. Die EU will aber vorher unter anderem finanzielle Zusagen für Verpflichtungen in Milliardenhöhe. Göteborg - Bei den bislang zähen Brexit-Verhandlungen schließt die Europäische Union einen raschen Durchbruch nicht aus. (Politik, 17.11.2017 - 11:02) weiterlesen...

Göteborg - EU-Gipfel will soziale Rechte der Europäer stärken. Doch auf Dauer sollen sie sich angleichen. Der Sozialgipfel in Schweden will den ersten Schritt tun. Die 28 EU-Länder haben sehr unterschiedliche Wirtschaftskraft und soziale Standards. (Politik, 17.11.2017 - 07:06) weiterlesen...

EU-Gipfel will soziale Rechte der Europäer stärken. Eine neue «Säule sozialer Rechte» verspricht unter anderem ein Recht auf faire Löhne, einen geregelten Kündigungsschutz, Absicherung bei Arbeitslosigkeit sowie Gesundheitsversorgung und Pflege. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist wegen der Jamaika-Sondierung nicht nach Göteborg. Göteborg - Beim Sozialgipfel in Göteborg will die Europäische Union sich heute feierlich zur Stärkung von Arbeitnehmerrechten und sozialen Mindeststandards in allen 28 Mitgliedsstaaten bekennen. (Politik, 17.11.2017 - 04:54) weiterlesen...

Bericht: Tusk und May wollen über Brexit-Verhandlungen reden. Das bestätigte Tusks Sprecher. Dabei werde es um die Frage gehen, ob die Regierungschefs der EU-27 bei ihrem Gipfel kurz vor Weihnachten «ausreichende Fortschritte» in den bisherigen Brexit-Verhandlungen feststellen oder nicht, berichtet das «Handelsblatt». Nur wenn dies der Fall ist, kann die zweite Phase der Verhandlungen über die künftige Partnerschaft zwischen EU und Vereinigtem Königreich beginnen. Berlin - Angesichts der stockenden Brexit-Verhandlungen berät EU-Ratspräsident Donald Tusk morgen am Rande des EU-Gipfels in Göteborg mit der britischen Premierministerin Theresa May. (Politik, 16.11.2017 - 15:52) weiterlesen...

Gespräche stocken - Die Angst der Wirtschaft vor dem Sturz in den Brexit-Abgrund Hat das Mutterland der industriellen Revolution mit dem EU-Austritt seinen ökonomischen Verstand verloren? Angesichts zäher Brexit-Gespräche läuft der britischen Wirtschaft die Zeit davon. (Wirtschaft, 15.11.2017 - 10:03) weiterlesen...