Unfälle, Verkehr

Jugendliche feiern in Bayern am Flussufer, Passanten sind in Berlin auf einer belebten Straße unterwegs - dann schleudern Autos in die Gruppen.

05.08.2017 - 12:28:06

Viele Verletzte - Autos fahren in Menschengruppen: 15-Jährige stirbt. Eine 15-Jährige überlebt den Abend nicht.

  • Berlin-Neukölln - Foto: Paul Zinken

    In der Nähe des Laternenmastes in Berlin-Neukölln war in der Nacht ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Foto: Paul Zinken

  • Nach dem Unfall - Foto: Paul Zinken

    An dieser Stelle in Berlin-Neukölln war in der Nacht ein Pkw in eine Menschengruppe gefahren. Foto: Paul Zinken

  • Unfall - Foto: Paul Zinken

    Zierleisten eines Autos liegen in Berlin vor einer Eckkneipe an der Hermannstraße im Bezirk Neukölln. Dort war in der Nacht ein Pkw in eine Menschengruppe gefahren. Foto: Paul Zinken

  • Unfallstelle - Foto: Paul Zinken

    Abdecksand und Tatortmarkierungen der Polizei sind an der Unfallstelle in der Hermannstraße im Bezirk Neukölln zu sehen. Foto: Paul Zinken

Berlin-Neukölln - Foto: Paul ZinkenNach dem Unfall - Foto: Paul ZinkenUnfall - Foto: Paul ZinkenUnfallstelle - Foto: Paul Zinken

Garching an der Alz/Berlin - Gleich zwei Mal an einem Abend sind in Deutschland Autofahrer bei Unfällen in Menschengruppen geschleudert. Eine 15-Jährige kam ums Leben, insgesamt wurden zwölf Menschen verletzt.

Im bayerischen Garching an der Alz rutschte ein Wagen am Freitagabend in eine Gruppe Jugendlicher, die in der Nähe eines Freibads feierten. Im Berliner Stadtteil Neukölln kam ein betrunkener 20-Jähriger ohne Führerschein von der Straße ab und fuhr in eine Gruppe von Passanten.

Beim Unglück in Bayern kam das Fahrzeug von einem Feldweg ab und fiel eine etwa sechs Meter hohe Böschung hinunter, wie die Polizei mitteilte. Das Auto landete am Ufer der Alz, wo fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren sich getroffen hatten.

Zwei Jugendliche waren unter dem Wagen eingeklemmt. Eine 15 Jahre alte Schülerin sei wenig später gestorben, hieß es. Ein 16-Jähriger wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 27-jährige Autofahrer und seine vier Begleiterinnen im Alter von 22 bis 25 Jahren kamen mit leichteren Blessuren davon. Warum der Fahrer in der Gemeinde Garching an der Alz, 90 Kilometer östlich von München, die Kontrolle über seinen Wagen verlor, war noch unklar.

Beim Unfall in Berlin soll der Fahrer bei einem misslungenen Ausweichmanöver die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben und in die Menschenmenge gefahren sein. Drei Fußgänger sowie der Autofahrer selbst und sein Beifahrer kamen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Ein weiterer Passant wurde ambulant behandelt.

Der 20-Jährige, der am Steuer gewesen sein soll, wurde an Ort und Stelle gefasst. Laut Polizei war der junge Mann betrunken und hatte keinen Führerschein. Das Unfallfahrzeug war nicht zugelassen. Darüber hinaus liegt ein offener Haftbefehl gegen den Mann vor. Zunächst wurde er allerdings mit schweren Verletztungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem Unfall hatten sich nach Polizeiangaben zahlreiche Gaffer am Schauplatz versammelt. Ein 19-Jähriger habe die Rettungsmaßnahmen derart behindert, dass er festgenommen worden sei.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Vollsperrung - Zwei Tote nach Unfall in Schweizer Gotthardtunnel. Zwei Menschen sind tot, fünf verletzt. Für Autofahrer bedeutet das lange Staus. Ein Auto mit deutschem Kennzeichen kommt im Schweizer Gotthardtunnel von der Spur ab und prallt frontal gegen einen Lkw. (Politik, 13.12.2017 - 19:59) weiterlesen...

Zwei Tote bei Unfall in Schweizer Gotthardtunnel. Ein Auto mit deutschem Kennzeichen kam nach Angaben der Polizei von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen entgegenkommenden Lkw aus der Schweiz. Ob es sich bei den Opfern um Deutsche handelt, war laut Behördenangaben zunächst nicht klar. Bestätigt wurde aber, dass die tödlich Verunglückten am Steuer der beiden Fahrzeuge saßen. Die Zahl der verletzten Personen korrigierte die Polizei von fünf auf vier. Der Tunnel sollte bis zum späten Nachmittag gesperrt bleiben. Altdorf - Bei einer Frontalkollision im Schweizer Gotthardtunnel sind zwei Menschen ums Leben gekommen. (Politik, 13.12.2017 - 14:58) weiterlesen...

Sperrung - Schwerer Unfall im Gotthard-Tunnel. Nach ersten Erkenntnissen seien ein Lastwagen und ein Auto zusammengestoßen, zitierte die Schweizer Nachrichtenagentur sda einen Sprecher der Kantonspolizei. Altdorf - Der Schweizer Gotthardtunnel ist nach einem schweren Unfall für den Autoverkehr gesperrt worden. (Politik, 13.12.2017 - 12:12) weiterlesen...

Schweizer Gotthardtunnel nach schwerem Unfall gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen seien ein Lastwagen und ein Auto zusammengestoßen, zitierte die Schweizer Nachrichtenagentur sda einen Sprecher der Kantonspolizei. Nach Angaben des Online-Portals «20 Minuten» wurden bei dem Unfall zwei Menschen getötet. Zudem soll es mehrere Verletzte geben. Der Tunnel dürfte bis zum Nachmittag gesperrt bleiben. Die Polizei riet Reisenden, über den San-Bernardino-Tunnel auszuweichen. Altdorf - Der Schweizer Gotthardtunnel ist nach einem schweren Unfall für den Autoverkehr gesperrt worden. (Politik, 13.12.2017 - 11:42) weiterlesen...

Hochwasser erwartet - Nachwirkungen von Schneechaos ebben langsam ab. Am Frankfurter Flughafen müssen 200 gestrandete Reisende übernachten. Einige Schnellzüge sind weiter ausgebremst. Schnee und Glätte lassen Deutschland nur nach und nach aus dem Klammergriff. (Politik, 11.12.2017 - 12:48) weiterlesen...

Rauch im Brenner Basistunnel war Fehlalarm. Ein Rauchmelder war aktiviert worden, obwohl nichts passiert war. Warum ist noch unklar. Die Arbeiter an der Tunnelbohrmaschine flüchteten in einen Rettungscontainer. Die Feuerwehr war 15 Minuten nach der Alarmierung mit 45 Mann am Tunnel. Zwischen Innsbruck und Südtirol entsteht bis 2026 der längste Tunnel der Welt. Er wird 64 Kilometer lang sein. Innsbruck - Bei den Bauarbeiten im Brenner Basistunnel in Österreich hat ein Fehlalarm für Aufregung gesorgt. (Politik, 11.12.2017 - 10:50) weiterlesen...