Konflikte, Türkei

Istanbul - Mit einem neuen Notstandsdekret hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan fast 10 000 weitere Angehörige der Sicherheitskräfte aus dem Dienst entlassen.

22.11.2016 - 06:50:05

Weitere Massenentlassungen und Vereinsschließungen in Türkei. Erneut werden außerdem zahlreiche Organisationen geschlossen. Der Grund sind stets angebliche Verbindungen zu Terrororganisationen. In den Ministerien kommt es ebenfalls zu weiteren Massenentlassungen. Auch gegen Medien geht die Regierung mit dem Dekret weiter vor: Sieben Zeitungen und ein lokaler Radiosender müssen den Betrieb einstellen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Medienberichte - BAMF-Mitarbeiter unter Verdacht der Spitzelei für Türkei Berlin - Türkische Asylbewerber verdächtigen nach einem Medienbericht Mitarbeiter deutscher Ausländerbehörden, sie an regierungsnahe Medien in ihrer Heimat verraten zu haben. (Politik, 14.10.2017 - 13:12) weiterlesen...

Merkel erwartet keine EU-Beschlüsse über Türkei. Die Bundesregierung habe die EU-Kommission um einen Bericht zur Lage gebeten. Denn es gebe sehr viele Fälle von Menschen, die nach Ansicht der Bundesregierung zu Unrecht inhaftiert worden seien, sagte Merkel in einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft. Man werde sicherlich noch keine Entscheidungen treffen, aber sie wolle sich anhören, wie ihre Kollegen die bilateralen Beziehungen mit der Türkei sehen, so Merkel. Berlin - Kanzlerin Angela Merkel will beim nächsten EU-Gipfel das Verhältnis zur Türkei thematisieren, erwartet aber keine Beschlüsse über die Beitrittsverhandlungen. (Politik, 14.10.2017 - 12:20) weiterlesen...

BAMF-Mitarbeiter unter Verdacht der Spitzelei für Türkei. Das berichten «Der Spiegel» und das ARD-Magazin «Report Mainz». Türken sollen nach Gesprächen u.a. im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in türkischen Medien unter Nennung ihres deutschen Aufenthaltsorts als Terroristen diffamiert worden sein. In zwei Fällen ermittele die Polizei. Das BAMF teilte mit, sich in diesem Jahr von 15 freiberuflichen Dolmetschern getrennt zu haben, weil diese die Neutralitätspflicht verletzt hätten. Berlin - Türkische Asylbewerber verdächtigen Mitarbeiter deutscher Ausländerbehörden, sie an regierungsnahe Medien in ihrer Heimat verraten zu haben. (Politik, 14.10.2017 - 11:14) weiterlesen...

Bericht: Über 600 türkische Beamte beantragten Asyl. Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegen. Nach dem Putschversuch war die Zahl der Asylsuchenden aus der Türkei merklich gestiegen. Das Thema sorgte für heftigen Ärger zwischen Berlin und Ankara. Die deutsch-türkischen Beziehungen sind insgesamt sehr angespannt, nicht zuletzt wegen der in der Türkei aus politischen Gründen inhaftierten Bundesbürger. Berlin - Mehr als 600 ranghohe Staatsbeamte aus der Türkei haben seit dem Putschversuch im vergangenen Jahr Asyl in Deutschland beantragt. (Politik, 14.10.2017 - 02:02) weiterlesen...

Gabriel «erleichtert» über Spaniens Akhanli-Entscheidung. Berlin - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bewertet den Stopp des Auslieferungsverfahrens gegen den Schriftsteller Dogan Akhanli positiv. «Ich bin sehr erleichtert und freue mich, dass das spanische Kabinett das Auslieferungsverfahren der Türkei für Herrn Akhanli nicht mehr weiterführen will», sagte Gabriel der dpa. Akhanli war am 19. August bei einem Spanien-Urlaub wegen eines türkischen Fahndungsaufrufs festgenommen worden. Die Türkei wirft ihm Beteiligung an einem Raubmord vor. Akhanli bestreitet das und sieht politische Motive hinter dem Auslieferungsantrag. Gabriel «erleichtert» über Spaniens Akhanli-Entscheidung (Politik, 13.10.2017 - 15:54) weiterlesen...

Spanien liefert Schriftsteller Akhanli nicht an Türkei aus. Madrid - Spanien liefert den deutschtürkischen Schriftsteller Dogan Akhanli aus Köln nicht an die Türkei aus. Das teilte das spanische Justizministerium in Madrid mit. Akhanli war am 19. August bei einem Spanienurlaub wegen eines türkischen Fahndungsaufrufs festgenommen worden. Einen Tag später wurde er freigelassen, musste sich seither aber wöchentlich bei der Polizei melden. Die Türkei wirft ihm Beteiligung an einem Raubmord vor. Akhanli bestreitet das und sieht politische Motive hinter dem Auslieferungsantrag. Spanien liefert Schriftsteller Akhanli nicht an Türkei aus (Politik, 13.10.2017 - 14:48) weiterlesen...