Konflikte, Türkei

Istanbul - Die türkische Regierung hat nach Angaben von CNN Türk erneut Tausende von Staatsdienern per Dekret vom Dienst suspendiert.

14.07.2017 - 21:48:05

Türkei suspendiert erneut Tausende von Staatsdienern. Wie der Sender berichtete, seien unter den mehr als 7340 namentlich genannten Betroffenen neben gut 2000 Polizisten auch Mitarbeiter des Justiz- und des Außenministeriums sowie mehr als 300 Wissenschaftler. Bereits zuvor waren im Zusammenhang mit dem Putschversuch vor einem Jahr nach Regierungsangaben mehr als 142 000 Staatsbedienstete entlassen oder suspendiert worden. Mehr als 50 000 Menschen wurden demnach in Untersuchungshaft gesperrt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umfrage: Deutsche sehen Türkei nicht als Demokratie. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sind acht von zehn Deutschen überzeugt, dass die Türkei keine Demokratie ist. Ebensoviele Deutsche wünschen sich ein härteres Vorgehen der Bundesregierung gegen Ankara. 84 Prozent sprechen sich in der Umfrage gegen einen EU-?Beitritt der Türkei aus. Der Konflikt belastet auch die Reisefreudigkeit der Deutschen. Nur noch fünf Prozent der Befragten ?würden in der aktuellen politischen Situation in die Türkei reisen. Berlin - Das Ansehen der Türkei sinkt in den Augen der Deutschen immer weiter. (Politik, 26.07.2017 - 07:24) weiterlesen...

Und jetzt Sanktionen? - EU-Türkei-Treffen endet ergebnislos. Bislang war eine Mehrheit der EU-Regierungen gegen allzu harte Strafmaßnahmen gegen Ankara. Doch nun gibt es erstmals Druck aus Berlin. Die Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei sorgt in Brüssel für Unruhe. (Politik, 25.07.2017 - 19:56) weiterlesen...

Türkei in Brüssel eiskalt - Erdogans Spionagevorwürfe gegen Berlin. Die Bundesregierung hat mit einem verschärften Kurs gegen Ankara auf die Inhaftierung des Deutschen Peter Steudtner reagiert. Präsident Erdogan schlägt nun zurück. Auch vor der EU gibt sich die türkische Führung unnachgiebig. Türkei in Brüssel eiskalt - Erdogans Spionagevorwürfe gegen Berlin (Politik, 25.07.2017 - 19:34) weiterlesen...

Türkei signalisiert Brüssel keinerlei Kompromissbereitschaft. Auch Spitzenvertreter der EU konnten die Regierung in Ankara nicht zu einem Einlenken bewegen. «Wir müssen einen Unterschied machen zwischen Terrorismus auf der einen Seite und politischen Aktivismus und Journalismus auf der anderen Seite», kommentierte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach einem Treffen in Brüssel. Brüssel - Die Türkei zeigt im Streit um die Inhaftierung des deutschen Menschrechtlers Peter Steudtner und des «Welt»-Korrespondenten Deniz Yücel keinerlei Bewegung. (Politik, 25.07.2017 - 18:18) weiterlesen...

«Cumhuriyet»-Chefredakteur kritisiert monatelange U-Haft. «Der Preis für unabhängigen Journalismus in der Türkei ist, verhaftet zu werden, im Gefängnis zu sitzen, und neun Monate auf die Verteidigung zu warten. Wir haben all das erlebt», sagte Murat Sabuncu bei seiner Aussage am zweiten Verhandlungstag in Istanbul. Den Vorwurf der Unterstützung einer Terrororganisation wies er zurück. Der Prozess gegen 17 Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung hatte gestern begonnen. Istanbul - Der inhaftierte Chefredakteur der «Cumhuriyet» hat vor Gericht in Istanbul die monatelange Untersuchungshaft für sich und seine Mitarbeiter kritisiert. (Politik, 25.07.2017 - 17:46) weiterlesen...

Druck aus Berlin - EU-Türkei-Treffen: Letzte Chance für ein Einlenken?. Bislang war eine Mehrheit der EU-Regierungen gegen allzu harte Strafmaßnahmen gegen Ankara. Doch nun gibt es erstmals Druck aus Berlin. Die Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei sorgt in Brüssel für Unruhe. (Politik, 25.07.2017 - 16:48) weiterlesen...