Konflikte, Türkei

Istanbul - Die Türkei hat die Warnschüsse der griechischen Küstenwache auf ein türkisches Frachtschiff vor der Insel Rhodos scharf kritisiert.

03.07.2017 - 20:46:05

Türkei verurteilt Warnschüsse auf Frachtschiff als «maßlos». Man verurteile das «maßlose» Verhalten der griechischen Küstenwache aufs Schärfste, hieß es in einer Erklärung des türkischen Außenministeriums. Man hoffe, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederhole, hieß es. Einziger Trost sei, dass es nicht zu Toten oder Verletzten gekommen ist. Nach Angaben der griechischen Küstenwache gab es Hinweise, dass der Frachter Drogen transportierte. Das Schiff hielt trotz der Schüsse nicht an und konnte entkommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kurden-Referendum: Große Mehrheit für Unabhängigkeit erwartet. Die ersten Auszählungen deuteten darauf hin, dass mehr als 90 Prozent der Wähler für die Unabhängigkeit gestimmt haben. Das endgültige Ergebnis will die Wahlkommission innerhalb von drei Tagen verkünden. Nach dem Referendum feierten die Kurden ausgelassen auf den Straßen. Sie hatten das historische Referendum trotz scharfer internationaler Kritik durchgeführt. Das Ergebnis ist rechtlich nicht bindend. Erbil - Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak rechnet die Wahlkommission mit einer deutlichen Mehrheit für eine Abspaltung vom Rest des Landes. (Politik, 26.09.2017 - 01:56) weiterlesen...

Kurden-Referendum im Nordirak: Sorge vor Spannungen wächst. UN-Generalsekretär António Guterres befürchtete «möglicherweise destabilisierenden Folgen». Er respektiere die Souveränität, territoriale Integrität und Einheit des Irak, ließ Guterres in New York mitteilen. Trotz scharfer internationaler Kritik stimmten die nordirakischen Kurden heute in einem historischen Referendum über ihre Unabhängigkeit ab. Beobachter erwarten eine überwältigende Mehrheit für die Abspaltung vom Irak. Erbil - Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak wächst die Sorge vor neuen Spannungen in der Region. (Politik, 25.09.2017 - 20:48) weiterlesen...

Nordirak - Sorge vor neuen Spannungen nach Kurden-Referendum. Mit einer Unabhängigkeit würde sich für sie ein langgehegter Traum erfüllen. Nach dem Referendum feiern die Menschen in Iraks Kurden-Gebieten auf der Straße. (Politik, 25.09.2017 - 20:28) weiterlesen...

Iraks Kurden stimmen über Unabhängigkeit ab. Unter den mehr als fünf Millionen Wahlberechtigten zeichnete sich am Montag eine hohe Wahlbeteiligung ab. Vor den Wahllokalen bildeten sich teilweise lange Schlangen. Es wird mit einer großen Mehrheit für die Abspaltung vom Irak gerechnet. Die Abstimmung ist jedoch rechtlich nicht bindend. Gegen das Referendum gibt es zudem starken Widerstand. Iraks Zentralregierung erklärte, es sei nicht verfassungsgemäß. Erbil - Trotz scharfer internationaler Kritik haben die Kurden im Nordirak in einem historischen Referendum über ihre Unabhängigkeit abgestimmt. (Politik, 25.09.2017 - 17:40) weiterlesen...

Türkei: 54 400 Menschen seit Putschversuch in U-Haft. Fast 5000 Prozesse seien eröffnet worden, sagte Binali Yildirim in einem Interview mit dem Sender CNN Türk und anderen Fernsehsendern. Die türkische Führung macht den islamischen Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich. Sie geht seitdem hart gegen mutmaßliche Gülen-Anhänger vor. Derzeit befinden sich auch noch elf Deutsche wegen des Verdachts politischer Straftaten in türkischer Haft. Istanbul - Im Zusammenhang mit dem Putschversuch vom vergangenen Jahr in der Türkei sitzen nach Angaben des Ministerpräsidenten etwa 54 400 Menschen in Untersuchungshaft. (Politik, 25.09.2017 - 15:50) weiterlesen...

Gegner erhöhen Druck - Nervosität vor kurdischem Unabhängigkeitsreferendum im Irak. Vor allem die Nachbarländer Türkei und Iran sind alarmiert und wollen das verhindern. Am Montag sollen über fünf Millionen Kurden in einer Volksabstimmung darüber entscheiden, ob sie sich vom Irak abspalten. (Politik, 24.09.2017 - 17:56) weiterlesen...