Extremismus, Bahn

In mehreren Städten legen Unbekannte am Montagmorgen Teile des Bahnverkehrs lahm.

20.06.2017 - 07:00:10

Staatsschutz ermittelt - Störungen nach Anschlägen auf Bahn weitgehend behoben. Der Staatsschutz ermittelt - denn die Taten haben möglicherweise einen extremistischen Hintergrund - es könnte der G20-Gipfel in Hamburg sein.

  • Brandanschlag auf Kabelschacht - Foto: Paul Zinken

    Eine Hinweistafel informiert in Berlin die Reisenden und Pendler im S-Bahnhof Treptower Park über einen Kabelbrand. Foto: Paul Zinken

  • Polizeiabsperrung - Foto: Paul Zinken

    Eine Absperrung der Polizei im Berliner S-Bahnhof am Treptower Park. Dort brannte es in einem Kabelschacht - es kam zu erheblichen Problemen im Nahverkehr. Foto: Paul Zinken

  • Zugverkehr eingestellt - Foto: Arno Burgi

    Auf einer Hinweistafel im Hauptbahnhof in Dresden wird auf Ausfälle und Verspätungen im Zugverkehr hingewiesen. Foto: Arno Burgi

Brandanschlag auf Kabelschacht - Foto: Paul ZinkenPolizeiabsperrung - Foto: Paul ZinkenZugverkehr eingestellt - Foto: Arno Burgi

Berlin - Nach den Brandanschlägen auf Bahnanlagen in mehreren deutschen Städten läuft der Gleisverkehr an den meisten Orten inzwischen wieder weitgehend reibungslos.

In Hamburg und Schleswig-Holstein fallen noch die Regionalzüge der Linie RE80 zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Lübeck aus, wie die Bahn am frühen Dienstagmorgen mitteilte. Die Züge der Linie RE81 zwischen Hamburg und Ahrensburg verkehren nur bis Hamburg Rahlstedt. Auf der restlichen Strecke verkehren Busse.

In Berlin kommt es auf den S-Bahn-Linien S8, S85 und S9 weiter zu Einschränkungen. Auch in Nordrhein-Westfalen zwischen Köln-Mülheim und Opladen gab es noch Verzögerungen.

In der Nacht zum Montag hatten Unbekannte in Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig sowie im niedersächsischen Bad Bevensen insgesamt 13 Brandanschläge an Strecken der Deutschen Bahn verübt. Vielerorts kam es zu Verspätungen und Zugausfällen. Ein politischer Hintergrund wurde mit Blick auf den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg nicht ausgeschlossen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

@ dpa.de

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