Brände, Umwelt

Heiße Stunden sorgen für volle Freibäder.

20.06.2017 - 15:58:06

Kehrseite des Sommers - Hitzewelle sorgt für hohe Waldbrandgefahr in Deutschland. Aber auch für Gefahr in den Wäldern. In vielen Gebieten Deutschlands ist die höchste Warnstufe erreicht. Zu einem Feuer kann es schnell kommen.

  • Höchste Waldbrandgefahr - Foto: Patrick Pleul

    Die Waldbrandgefahr ist wegen der hohen Temperaturen der vergangenen Tage in mehreren Regionen Deutschlands hoch. Foto: Patrick Pleul

  • Waldbrände in Portugal - Foto: Peter Kneffel

    Ein verheerender Waldbrand wie in Portugal ist in Deutschland unwahrscheinlich. Foto: Peter Kneffel

  • Hitze in Bayern - Foto: In den kommenden Tagen können die Temperaturen auf weit über 30 Grad steigen. Foto: Daniel Karmann

    In den kommenden Tagen können die Temperaturen auf weit über 30 Grad steigen. Foto: Daniel Karmann

  • Große Fontäne im Barock-Garten - Foto: Der Donnerstag wird nach Einschätzung des DWD ein Tag mit hohem Unwetterpotenzial. Foto: Holger Hollemann

    Der Donnerstag wird nach Einschätzung des DWD ein Tag mit hohem Unwetterpotenzial. Foto: Holger Hollemann

  • Sommer auf dem Feldberg - Foto: Patrick Seeger

    Vor dem Eintreffen der Gewitter wird es besonders im Süden und Südwesten mit Spitzenwerten von bis zu 38 Grad sehr heiß. Foto: Patrick Seeger

  • Sommer in Dresden - Foto: Arno Burgi

    Auch am Abend gibt es kaum Abkühlung. Foto: Arno Burgi

Höchste Waldbrandgefahr - Foto: Patrick PleulWaldbrände in Portugal - Foto: Peter KneffelHitze in Bayern - Foto: In den kommenden Tagen können die Temperaturen auf weit über 30 Grad steigen. Foto: Daniel KarmannGroße Fontäne im Barock-Garten - Foto: Der Donnerstag wird nach Einschätzung des DWD ein Tag mit hohem Unwetterpotenzial. Foto: Holger HollemannSommer auf dem Feldberg - Foto: Patrick SeegerSommer in Dresden - Foto: Arno Burgi

Berlin - Wenig Regen und viel Hitze hat die Waldbrandgefahr in manchen Regionen Deutschlands deutlich steigen lassen. «Momentan wächst die Gefahr mit jedem Tag», sagte der Waldbrandexperte der Bremer Feuerwehr, Karl-Heinz Knorr.

«Wenn wir keine ergiebigen Regenfälle bekommen, wird die Gefahr weiter zunehmen.» Vereinzelte Schauer würden kaum helfen. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge gab es zwischen dem Südwesten Deutschlands bis zum Nordosten in Brandenburg zahlreiche Gebiete mit der höchsten Waldbrandwarnstufe.

Einen verheerenden Waldbrand wie in Portugal würde es Knorr zufolge in Deutschland aber nicht geben. Erstens gebe es hierzulande keine so großen zusammenhängenden Waldgebiete wie in Portugal und anderen südeuropäischen Ländern. Zudem seien die Wälder in Deutschland für die Feuerwehr besser zugänglich, weil sie intensiver bewirtschaftet würden.

In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen teils auf weit über 30 Grad. Die Hitze birgt außerdem Gewitter- und Unwetterpotenzial. Mit Höchstwerten von 27 bis 32 Grad und im Südwesten sogar bis 35 Grad wird der Mittwoch erneut sehr heiß.

Im Norden ist es eher bewölkt, während in der Mitte und im Süden Deutschlands höchstens ein paar Quellwolken die Sonne verdecken. Zum Nachmittag und Abend können sich vor allem über den Bergen teils heftige Schauer und Gewitter entwickeln.

Der Donnerstag wird nach Einschätzung des DWD nicht nur ein sehr heißer, sondern auch gewitteranfälliger Tag mit hohem Unwetterpotenzial. «Besonders die Menschen im Norden und Osten Deutschlands werden sich auf heftige Unwetter mit Starkregen, großem Hagel und teils schweren Sturmböen einstellen müssen», sagte DWD-Meteorologe Helge Tuschy.

Zum Abend hin werden sich die Unwetter dort zwar abschwächen, aber in die Mitte und den Süden des Landes ausweiten. Vor dem Eintreffen der Gewitter wird es besonders im Süden und Südwesten mit Spitzenwerten von bis zu 38 Grad sehr heiß.

@ dpa.de

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