Parteien, CDU

Für Merkel ist es fast schon Routine: Acht Mal wurde sie mit Ergebnissen zwischen 88,4 und 97,9 Prozent zur CDU-Chefin gewählt.

06.12.2016 - 13:00:06

Parteitag in Essen - Merkel: Flüchtlingssituation wird sich nicht wiederholen

  • Merkel - Foto: Die Kanzlerin hat unterstrichen, dass die Union ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf 2017 ziehen will. Foto: Kay Nietfeld

    Die Kanzlerin hat unterstrichen, dass die Union ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf 2017 ziehen will. Foto: Kay Nietfeld

  • CDU-Parteitag 2000 - Foto: Im Jahr 2000 wurde Merkel erstmals an die Spitze der CDU gewählt - ebenfalls in Essen. Foto: Michael Jung

    Im Jahr 2000 wurde Merkel erstmals an die Spitze der CDU gewählt - ebenfalls in Essen. Foto: Michael Jung

  • CDU-Bundesparteitag - Foto: Kay Nietfeld

    Angela Merkel beim CDU-Parteitag: «Wer das Volk ist, das bestimmt bei uns noch immer das ganze Volk, das bestimmen wir alle. Und nicht ein paar wenige, und mögen sie auch noch so laut sein.» Foto: Kay Nietfeld

Merkel - Foto: Die Kanzlerin hat unterstrichen, dass die Union ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf 2017 ziehen will. Foto: Kay NietfeldCDU-Parteitag 2000 - Foto: Im Jahr 2000 wurde Merkel erstmals an die Spitze der CDU gewählt - ebenfalls in Essen. Foto: Michael JungCDU-Bundesparteitag - Foto: Kay Nietfeld

Essen - Kanzlerin Angela Merkel hat versichert, dass sich die Lage von 2015 mit einem Ansturm von Flüchtlingen an Deutschlands Grenzen nicht wiederholen wird. «Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen», sagte Merkel bei ihrer Rede vor dem CDU-Parteitag in Essen.

«Das war und ist unser und mein erklärtes politisches Ziel.» Mit Spannung wurde erwartet, wie die Delegierten auf die auch in der CDU umstrittene Flüchtlingspolitik Merkels reagieren.

Die Flüchtlinge hätten damals in Deutschland Schutz vor Krieg, Verfolgung und Perspektivlosigkeit gefunden. Sie seien damals als einzelne Menschen «und nicht als anonymer Teil einer Masse bei uns aufgenommen worden», sagte Merkel. Viel Beifall erhielt sie für ihren Dank an die ehrenamtlichen Helfer, die 890 000 neu nach Deutschland gekommenen Menschen geholfen hätten.

Die Kanzlerin verteidigte das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts ohne neue Schulden und lobte Finanzminister Wolfgang Schäuble als Fels in der internationalen Finanzpolitik. Dass es im dritten Jahr nacheinander einen Haushalt ohne neue Schulden gebe, sei «Generationenpolitik pur und Nachhaltigkeit pur» und immer mit dem Namen Schäubles verbunden, sagte Merkel. Zugleich erteilte sie einer «Rosinenpickerei» Großbritanniens in den Verhandlungen um einen Ausstieg des Landes aus der EU erneut eine klare Absage.

@ dpa.de

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